|
Dezember 2009
Letzte Probe 2009
Am 30.12.09 fand im Probelokal in der Volksschule die letzte Musikprobe
des Jahres statt. Kapellmeister Peter Kuhn studierte mit uns noch etwa
eine Stunde lang Wettbewerbs- und Frühjahrskonzertstücke ein. Dann gab es
Auszeichnungen für vorbildlichen Probenbesuch von Obmann Helmut Wehinger
und im Anschluss großen Andrang beim Buffet. Ortsvorsteher Adolf Schatzmann
und einige passive Ehrenmitglieder waren bei dieser Jahresabschlussfeier
auch mit dabei. Nachdem alle gegessen hatten, wurde ein Film von der
vergangenen Kilbi-Veranstaltung tv genial gezeigt (nachträglicher Dank an
Kameramann D. Stieger!), anschließend saßen wir Musikanten noch mehr oder
weniger lang gemütlich beisammen. Hier noch ein paar
Bilder.

Wir wünschen allen unseren Fans,
Helfern und Gönnern
Einen Guten Rutsch und
ein Erfolgreiches Neues Jahr 2010 !
Christof Summer
|
Dezember 2009
Alle
Jahre wieder
sind einige Musikantinnen
und Musikanten des Musikverein Nofels als Advent- und Weihnachtsbläser
unterwegs. Heuer war dies bei Adventkonzerten am 06.12. in der Nofler Pfarrkirche und im schweizerischen Salez, am 19.12., beim Krippenspiel in
der alten Pfarrkirche, am
Abend des 21.12. im Haus Nofels sowie am 24.12. bei der abendlichen Kindermette
(JUMU), bei einem Mette-Vorkonzert und natürlich auch noch um 23
Uhr nach der Mette. (Der
Lebendige Adventkalender mit
Adventfenstern musste heuer leider abgesagt werden).
Vielleicht konnten wir mit unseren Musikstücken dazu beitragen, dass man in
dieser warum auch immer so hektischen Zeit ein wenig zur Ruhe kommt.
Hier geht's zur Seite der
Weihnachtsbläser mit ein paar
Impressionen aus den vergangenen Jahren.
Christof Summer
|
November 2009
Existentiell
Jahressammlung
Anfang November gingen
Musikverein Nofels -
Zahlscheine an alle Nofler Haushalte. Mit der Bitte um Überweisung
eines beliebig hohen Spendenbetrags.
Ohne die finanzielle Unterstützung wären die erforderlichen Trachten- und
Instrumenten-Neuankäufe und Reparaturen, aber auch z.B. Veranstaltungen
für unseren jugendlichen Nachwuchs nicht möglich!
Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!
Christof Summer
|
November 2009
Musik & Show bei der Nofler Kilbi
2009
Der Musikverein Feldkirch-Nofels bzw. dessen
U20
und U30 hatten sich für
die Nofler Kilbi 2009 etwas Besonderes einfallen lassen. Nach
monatelangen Vorbereitungen eben besonders der Jugend unseres Vereins fand am Samstag, 14.11.09, in der
Turnhalle der Volksschule Nofels
eine
Kilbi-Veranstaltung mit dem Titel
tv
genial
statt. Es wurde ein abwechslungsreiches multi-mediales
Musik- und Showprogramm für Jung und Alt geboten. Die jungen Nofler
Musikantinnen und Musikanten können alle gut musizieren, keine Frage. Hier
wollten Sie aber auch mal ihre schauspielerischen Talente zeigen. Und die
sind definitiv auch vorhanden. So bekam man an diesem Abend also
Gelegenheit, seine
Lieblingsfernsehserien und TV-Stars mal hautnah, ohne trennende
Glasscheibe und in bester Klangqualität, zu erleben. Und die Darbietungen zielten
natürlich nicht nur auf die Ohren, sondern auch auf die Lachmuskeln. Es gab zwar wie
im echten Fernsehen auch jede Menge Werbung, die war aber sehr unterhaltsam
verpackt.
Unter den Zusehern befanden sich u. a. Vizebürgermeisterin
Erika Burtscher, Ortsvorsteher Adolf Schatzmann (ohne Hund Knut),
VS-Direktorin Dietlinde Amann, verschiedene Ehrenmitglieder des Vereins
und Freunde aus der Partnergemeinde Ingerkingen.
Nach
ein paar Schreck-Minuten, in denen der Multimedia-Computer streikte und
nachdem er wieder lief auch noch ein Windows-Update installieren wollte,
konnte der Fern- bzw. Nahsehabend in der ausverkauften Halle beginnen. Die
kleine technische Panne am Anfang wurde durch Kapellmeister Peter Kuhn und
die Musikgruppe mit schmissigen Unterhaltungsstücken überbrückt. Zuerst gab's die Familie
Simpsons zu sehen. Als zweites dann - für
einen ghörigen Vorarlberger Pflicht - Vorarlberg Heute, diesmal mit
Moderator Helmut Wehinger. Beim anschließenden Wetter wurde u.a.
auch die (aus Holz des Funkens) neu errichtete
Gisinger Wetterstation
vorgestellt. Dann ging natürlich bei der Fernsehfamilie, die es sich auf
einer Couch mit Popcorn und Bier bereits gemütlich gemacht hatte, die
Diskussion darüber los, was denn geschaut werden soll. Dem
Hausfrieden zuliebe schaltete man zuerst zum Musikantenstadl. Dort
freute sich Andi Borg (Rainer Masal) brutal, den begnadeten Solo-Trompeter und Frauenliebling Stefan Mross, der
Des
Trompeters Abschied sogar zweistimmig spielen konnte, präsentieren zu
können. Natürlich alles live
und ohne Playback (oder etwa doch?).
Mit einem Tastendruck auf der großen
Fernbedienung landete man, nach einer kurzen Werbeeinschaltung, bei
BayWatch auf ORF6. In dieser Folge gab es neben den üblichen
Strandschönheiten auch eine spektakuläre Rettung vor einem Hai zu sehen.
Dann
musste aber schnell wieder umgeschaltet werden, denn auf SAT7 begann ein
Live-Mitschnitt von der Christina Stürmer -Tournee, in dem Christina
alias Hornistin Martina Büchel, begleitet von Ihrer Showtanzgruppe sowie
dem Orchester Musikverein Feldkirch-Nofels, tatsächlich live
ein Medley mit ihren größten Hits sang.
Nach weiteren Diskussionen auf der Couch der Fernsehfamilie zappte man zu
Nofels' Next Top Model. Die Jury hatte es diesmal wahrlich nicht
leicht, glänzten doch alle paarweise antretenden Kandidaten auf dem
Laufsteg. Motto dieser Staffel war "Nofler Ortsvereine". Ein Paar
verfehlte zwar das vorgegeben Thema, kam aber aufgrund der
Publikumsreaktionen trotzdem weiter. Und wenn's nach dem Publikum gegangen
wäre,
hätte vermutlich das Model-Paar Pfarre Nofels mit dem rückseitigen
Anhängsel die besten Chancen gehabt,
ins Finale zu kommen. Stichwort Papa Paul.
 Dann wurde auf Wunsch des Hausherrn auch schon wieder auf einen anderen
Kanal geschaltet und nach den einleitenden Worten "Lets gets redy tu
rambl !!" gab es Boxen bis zum Umfallen. In Anbetracht der
Brutalität, die bei dieser Sportart zu sehen ist, erstaunt doch auch immer
wieder die Auswahl schöner Musikstücke. Welche bei diesem Event von der
Musikgruppe des Musikverein Nofels live gespielt wurden.
Als
dann nach einem frühzeitigen und unerwarteten K.O. in der zweiten Runde
nochmals zum Musikantenstadl umgeschaltet wurde, konnte die
Fernsehfamilie gerade noch miterleben, wie, kaum zu glauben aber wahr, 4
Musikanten gleichzeitig auf einem einzigen Musikinstrument - dem Tuteflütro (von
Tuba-Tenorhorn-Flügelhorn-Trompete)
- den flotten Marsch Alte Kameraden bliesen. Was beim Publikum
offensichtlich ganz besonders gut ankam. Nach einer weiteren Werbeeinschaltung - die Fernsehfamilie konnte sich
nicht auf ein einziges Programm einigen - wurde dann mehr oder weniger nur
noch rumgezappt. Konkret wurde laufend zwischen drei verschiedenen Kanälen
umgeschaltet, was aber auch irgendwie seinen Reiz hatte! Nach der Zapperei
meldete sich auf einem anderen Kanal nochmals das österreichische
Fernsehen mit einem ZIB-Flash, wo auch Mutmaßungen geäußert wurden, dass
die anfängliche technische Störung auf einen Gisiger Piratensender
zurückzuführen war. Zum Abschluss des
tv
genial
-Fernsehabends versammelten sich alle
Akteure nochmals auf der Bühne und ernteten zusammen mit der Musikgruppe
unter Kpm. Peter Kuhn viel Applaus.
Im Anschluss an das Hauptabendprogramm, dass von allen Seiten gelobt wurde,
spielte noch das bekannte Wälder Echo ein paar Stunden zum Tanz auf. Die
Weinlaube war auch noch so lange geöffnet, die
Bar im Keller konnte jedoch erst morgens um halb 6 geschlossen werden.

Sicherlich
hatten alle Musikanten, sei es bei Programmerarbeitung, Musikstudium,
Sponsorensuche, Werbung, Dekoration, Bewirtung, Auf- und Abbau, etc. mehr
oder weniger viel Arbeit. Wie schon anfangs erwähnt waren es aber in
erster Linie die vielen Jugendlichen unseres Vereins, die die Idee, den
Willen und die Ausdauer besaßen, dieses tolle Programm auf die Beine zu
stellen. Nur einige wenige Erwachsene waren in Programmausarbeitung und
-ausführung mit eingebunden. Respekt! Hut ab aber auch vor dem
Engagement und der Leistung unseres Michael Sumsi
Summer (14), der an diesem Abend mit Unterstützung seines ebenso
jungen Kompagnons Benedikt Marte zusammen die gesamte multi-mediale Licht- und
Tontechnik managte. Eine organisationstechnisches Meisterstück! (Für die
Kratzgeräusche, die anfangs von einem Mikrofon kamen, waren die Techniker
nicht verantwortlich. Obmann Helmut Wehinger hätte sich etwas besser
rasieren sollen ;-). Und noch ein Beispiel für das gute Teamwork im Musikverein Nofels: Am Sonntag danach war
alles in weniger als 3 Stunden wieder aufgeräumt!
Abschließend ergeht noch spezieller Dank an alle vereinsexternen
freiwilligen Helfer, die zahlreichen Sponsoren, ehem. Mitglied und Gönner
Michael Gabrielli (Elektro Kühne), die Choreografin Verena
Russo-Haftel, Schulwart Hugo Kohler und Veranstaltungsprofi Adi Moser.
In der Bildergalerie
gibt's noch jede Menge andere Bilder!
Bilder 1 Hauptabendprogramm
Bilder 2 danach
"Tuteflütro" (Quadrophon)
in
Aktion (wmv, 6.3MB)
Tipp: Bei langsamer Internetverbindung die Filmdatei vor dem Abspielen
zuerst herunter zu laden und lokal zu speichern.
Christof Summer
|
November 2009
Neuer Fähnrich
Der Musikverein Nofels hat einen neuen
Fahnenträger bzw. wie es bei uns heißt Fähn(e)rich.
Erich
Bertschler (Elektrocenter Bertschler), vormals schon viele Jahre lang
1. Trompeter beim Verein, hat sich zu unserer Freude bereit erklärt, diese
tragende Funktion zu
übernehmen!
Apropos Fähnrich. Hier eine kleine
Auflistung von den vorgängigen langjährigen (!) Fähnrichen:
Josef "Sepple" Spalt (1., 1899 -
?)
Franz Büchel (Gärtner) (1913 - 1930)
Johann Spalt (1930 - 1957)
Anton "Toni" Schatzmann (1958 - 1989)
Josef Geiger (1993 - 2009)
Auch zu finden auf der Seite
Zahlen & Namen.
Christof Summer
|
November 2009
Tragende Funktion
Josef
Geiger, unser langjähriger Fähnrich, muss aufgrund anderweitiger
Verpflichtungen sein Amt beim Musikverein
Feldkirch-Nofels abgeben. Was wir natürlich sehr bedauern.
Es wird also ein(e) Fähnrich/in gesucht!
Der neue Träger oder die Trägerin unserer Fahne und damit Repräsentant/in
des ganzen Vereins hätte nicht soo viel zu tun, muss jedoch bei bestimmten
Auftritten zuverlässig mit dabei sein können. Es sind dies hauptsächlich
(wochenendliche) Auftritte in Marschformation und einzelne kirchliche
Anlässe. Wobei sich die verpflichtende Teilnahme im Vereinsjahr auf etwa 5 - 7 Veranstaltungen beschränkt.
Bei manchen Auftritten ist zwar eine
Fahne erwünscht aber gar nicht unbedingt erforderlich. Außerdem wäre noch gute körperliche Konstitution und Verfassung sowie
etwas Rhythmusgefühl von Vorteil. Wobei Marschieren, sofern es einem noch
nicht eh schon im Blut liegt, noch jeder erlernt hat :-)
Wer möchte dieses ehrenvolle Amt übernehmen oder kennt jemanden, der
hierfür geeignete Voraussetzungen mitbringen würde?!
Unverbindliche Anfragen oder Tipps bitte umgehend an den Vereinsobmann.
Kontaktmöglichkeiten siehe unter Kontakt .
Fähn(e)rich
gefunden !!! Siehe
weiter oben
.
Christof Summer
|
November 2009
Gedenkmesse und 110.
Jahreshauptversammlung
Am 8. November 2009, Seelensonntag, fand die alljährliche
Gedenkmesse
der Ortsvereine in der Pfarrkirche Nofels statt. Im Wesentlichen sind
es die vier
großen Nofler Vereine Gesangsverein Frohsinn, Ortsfeuerwehr, Wintersportverein und
Musikverein Nofels, die an diesem Tag ihrer verstorbenen Vereinsmitglieder gedenken und
die Messe auch aktiv mit gestalten. Der Musikverein spielte mehrere
Musikstücke. Zur Kommunion z.B. den Choral Alpin, bei dem Johanna
Ammann (15) das schöne Trompetensolo spielte. Zum Schluss wurde wie üblich
noch Ich hatt' einen Kameraden (oder auch
Dem guten Kameraden
) gespielt. Dies obwohl es in früheren Jahren
schon einmal - wegen des Liedtextes - Diskussionen darüber gab, ob dieses
Musikstück denn noch zeitgemäß und angebracht sei. Aber bei uns wird es ja
nicht gesungen. Und das Stück auch nicht mit Kriegsverherrlichung
assoziiert, wie es vielleicht gewisse Randgruppen anderswo
unverständlicherweise noch tun. Der Text ist heuer übrigens genau 200
Jahre alt.
Nachtrag: Nach der Messe war Kassier Rudolf Mähr plötzlich
sehr aufgelöst. Verständlich, denn sein Waldhorn
war mitsamt dem Spezial-Tragekoffer verschwunden!
Die umgehend von einigen Musikanten eingeleitete Suchaktion konnte in
kurzer Zeit erfolgreich wieder abgeschlossen werden. Rudolf trug das
Instrument auf
seinem Rücken!
Nach
dieser Gedenkmesse, während der natürlich auch an Andrea
Walser † gedacht wurde, versammelte man sich dann im Gasthof Löwen, wo
um 11:15 Uhr die 110. Jahreshauptversammlung des Musikverein Nofels
durch Obmann Helmut Wehinger eröffnet wurde. Neben den aktiven
Musikantinnen und Musikanten waren auch viele passive Ehrenmitglieder und
Ehrengäste gekommen. Mit dabei u. a. die Ehrenmitglieder Leo Summer,
Hermann Summer, Helmut Malin, Alfred Breuß, Konrad Breuß, Hugo Hopp sowie
der Bürgermeister der Stadt Feldkirch Mag. Wilfried Berchtold,
Ortsvorsteher von Nofels Adolf Schatzmann, Pfarrer Cristian Anghel und die
Gattinnen von zwei zu ehrenden Mitgliedern. Und nicht zu vergessen der
ehemalige Ortsvorsteher von Nofels, ehem. Feldkircher Vizebürgermeister
und Landtagsvizepräsident und zudem Toni-Russ-Preis-Träger Günter Lampert.
Leider nicht dabei war unser ältestes Mitglied Saxophonist Walter Walch
(78), dessen Gesundheitszustand momentan nicht der beste ist. Was Walter
selbst dazu bewegt hat, nach 51 Jahren seinen Austritt als aktives
Mitglied zu erklären. Was wir wiederum sehr bedauern, aber wohl akzeptieren müssen. Auch an dieser
Stelle wünschen wir Dir, lieber Walter, nochmals die allerbesten Wünsche
zur baldigen vollständigen Genesung! Ältestes, aber deshalb nicht
minder aktives Vereinsmitglied ist nun Max Lins (77).
Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung gab es dann aber bis auf
wenige Ausnahmen nur noch Erfreuliches zu berichten. Die Kassaführung von
Kassier Rudolf Mähr ist vorbildlich und die Zahlen scheinen gottlob nicht
existenzbedrohlich. Grund zum Jubeln gibt es aber nicht. Zwar weisen die
Bücher aufgrund mehrerer Festivitäten mit tatkräftiger Unterstützung aller
Mitglieder und Petrus' Segen (Spiersbacheröffnung, 100 Jahre Rheinbrücke,
etc.) sowie zahlreichen Buramusig-Auftritten ein Einnahmen-Plus über dem
Budget aus, aufgrund des schon lange fälligen Kauf einer Bassklarinette
und eines Fagotts sowie anderer notwendiger Investitionen bleibt
am Ende des Vereinsjahres dennoch nur kleines Plus. Außerdem stehen
weitere Instandsetzungen oder Neuanschaffungen an. Z.B. bezüglich der
schon jahrzehntealten, sich teilweise in desolatem Zustand befindlichen
Marschtrommeln. Die Spenden der Ortsbevölkerung anlässlich der aktuell
laufenden Jahressammlung sind
unbedingt erforderlich! Genauso wie weitere kontinuierliche Image-Pflege
durch jeden einzelnen Musikanten.
Nach dem Kassabericht gab es nebst Statistik, Lob und Appell zum
Probenbesuch wieder einen unterhaltsamen Rückblick auf das abgelaufene
Vereinsjahr, zusammengestellt von Obmann-Stellvertreter, Personalchef und
Notenwart Günter Walch, sowie einen Bericht in Wort und Bild von
Jugendreferentin Kornelia Masal. Die es übrigens wieder geschafft hat,
durch genaue Aufzeichnungen maximale Jugendförderungsgelder des Landes für
den Verein zu erhalten!
Im Anschluss daran sprach
Kapellmeister Peter Kuhn lobende, aber
auch mahnende Worte. Wobei er auch Bezug auf die (Fussball-)Predigt von
Pfarrer Christian nahm, in der es darum ging, Erfolg zu haben und
Anerkennung zu bekommen, indem jedes Mitglied einer Mannschaft tatsächlich
sein Bestes bzw. alles gibt.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden auch zwei Mitglieder
ausgezeichnet. Es sind dies Adolf Lins, Flügelhorn, für 50 Jahre
und Rudolf Mähr, Waldhorn, für 25 Jahre treue
Mitgliedschaft. Vorgestellt hatten wir die beiden bereits beim
Frühjahrskonzert. Abgeordnete des Vlbg. Blasmusikverbandes waren nicht
anwesend, mussten aber auch nicht, denn wir haben ja den Präsidenten des
Österreichischen Blasmusikverbandes in den eigenen Reihen. ÖBV-Präsident
Elmar Rederer hob die Leistungen der beiden Musikkameraden hervor und
verlieh im Anschluss eine Goldene Ehrenspange und eine silberne Ehrenmedaille sowie
Urkunden. Dank ging natürlich auch an die Gattinnen.
Als neues Mitglied dürfen wir Ronja Reiner (14)
begrüßen. Aktuell ist die Klarinettistin die Jüngste im 'großen' Verein.
Nebst einzelnen ruhenden Mitgliedschaften und dem oben bereits erwähnten
gesundheitlich-bedingten Austritt von Walter Walch ist bei den
Mitgliederbewegungen leider noch ein weiterer Abgang zu verzeichnen. Die Rede ist von
Fähnrich Josef Geiger, der nach 16 Jahren aufgrund anderweitiger
Verpflichtungen sein Amt bzw. die Vereinsfahne abgeben möchte. Momentan
wäre also diese führende und
tragende Position zu haben!
Im Anschluss an eine kurze Vorschau auf das neue Vereinsjahr gab es
unter dem Punkt Allfälliges noch zahlreiche Danksagungen von den Gästen und
diverse Wortmeldungen mit Verbesserungsvorschlägen und Lob. Letzteres z.B.
für die tolle Vereinsleitung, das JUMU-Team, die immer gute
Fest-Organisation, die Jahres-Chronik in Form eines Fotobuchs, die
gefällige
und stets aktuelle Website, die Kilbi-Organisation, die Protokolle der
Schriftführerin, etc.
 Nach etwas
mehr als zwei Stunden Gesamtdauer beendete Obmann Wehinger die sehr
harmonisch verlaufende 110. Jahreshauptversammlung des Musikverein
Feldkirch-Nofels und die zuvor schon ausgewählten Speisen wurden serviert.
Es wurde noch viel gratuliert und bedankt, dann löste sich die Versammlung
langsam auf (man sah sich ja am folgenden Dienstag schon wieder bei
der Probe für die Kilbi 2009 - siehe oben).
Sicherlich trägt der eine oder andere Musikant bzw. eine Musikantin
noch ernstzunehmende Problemchen unterschiedlichster Art mit sich herum.
Hier muss man noch miteinander reden und vereint nach einer Lösung suchen.
Aber abschließend kann man sicher sagen, dass die allgemeine Stimmung und
Zufriedenheit im Verein durchwegs sehr gut bis ausgezeichnet ist. Wir haben viel Spaß
miteinander und streben gemeinsam nach Erfolgen. Ganz im Sinne unserer
Leitlinien. Möge es so bleiben.
Auf ein gutes erfolgreiches
neues Vereinsjahr!
Bilder
Christof Summer
|
Oktober 2009
Lyon und
Firminy, Frankreich
Am 17. + 18.10.09 waren wir in Frankreich, in
Firminy,
Region Rhone-Alpes / Loire, und haben dort bei einem Internationalen
Gruppentreffen bei der Vogue des Noix (Nüsse-Fest) mit Radetzky & Co. die Alpenrepublik Österreich (Autriche)
vertreten.
Schon
um 4 Uhr morgens, es war Samstag, nachdem Musikinstrumente, Trachten, Verpflegung und
natürlich die Musikanten im Bus untergebracht waren, ging's bei ca. 5 Grad
Außentemperatur und Regen los. Mit dabei waren auch Hedwig und Jasmine
von der Trachtengruppe Rankweil sowie Heidi als Marketenderin und vier
Aushilfsmusiker als Verstärkung. Zu letzteren zählte auch Mario,
Kapellmeister vom MVH Meiningen, der das Vorab-Infoschreiben unseres
Obmanns wirklich ernst genommen hatte und schon außergewöhnlich gut gelaunt
antanzte. Seine gute Stimmung hielt noch mehrere Stunden an, dann wurde es
jedoch auch um ihn herum nach und nach stiller. Nicht mit dabei waren
leider mehrere Musikanten der Alten Garde sowie unser Kapeller Peter.
Nach
7-stündiger Fahrt - natürlich mit ein paar Pausen (Fantastisch, Richard
hatte eine gute Kaffeemaschine dabei!) - kamen wir in Lyon, der Hauptstadt der
Gegend, an. Dort legten wir einen Zwischenstop ein, um (sicherheitshalber)
Italienisch (Lasagne) zu essen und anschließend die Altstadt von
Lyon
zu besichtigen. In zwei Gruppen wurden wir von deutsch-sprechenden Madames
durch die alten Gassen, Gänge (Traboules) und Innenhöfe geführt.
Natürlichen kamen wir auch an einladenden Cafes vorbei, die waren jedoch
zu diesem Zeitpunkt tabu, denn wir wollten uns ja schließlich alle
kulturell weiterbilden.
Gegen 4 Uhr nachmittags fuhren wir weiter nach
Firminy, unserem eigentlichen Ziel, wo wir uns in einem Nebenraum einer
Halle kollektiv aus- bzw. umzogen. Und zwar exklusiv für das Abendessen.
Denn ein ursprünglich geplanter abendlicher Auftritt (mit extra mit neuen
Batterien bestückten Lämpele) war
nicht möglich, weil in Zusammenhang mit der Tatsache, dass unsere
Unterkunft noch 20 km entfernt lag, die zulässige Fahrzeit unseres
Busfahrers Richard sonst überschritten worden wäre. Also
blieben wir noch eine Zeit lang in der zugigen Halle sitzen, diskutierten das im
Plastikgeschirr servierte Essen, machten Flaschen-Musik und waren dabei total im Sand (der
Fußboden der Halle war, warum auch immer, mit Sand ausgelegt worden). Als
Nachtisch gab es (zumindest für die Raucher am Hintereingang) einen
schönen Regenbogen.
Hier traf die Französisch beherrschende Magdalena (franz.: Maddalena!
) dann auch auf unseren Festführer, einen schon etwas älteren, aber
netten Franzosen, der uns, nachdem ihm die Sachlage erklärt worden war,
zuerst zur Unterkunft
Espace Beauvoir in Monistrol-sur-Loire begleitete und am nächsten Tag
auch kreuz und quer durch die Stadt Firminy lotste.
Die
Herberge war ein schönes großes auf alt gemachtes Haus mit
zufriedenstellender Einrichtung (was ja im Vorfeld noch alles völlig
unklar war). Hier verbrachten wir den Abend mit verschieden
Unterhaltungsspielen, Animation und selbst mitgebrachtem Essen und
Trinken.
Sicherlich wäre der eine oder andere gerne auf dem riesigen
Rummelplatz in Firminy gewesen, leider waren wir aber wie schon gesagt 20
km südlicher untergebracht und die zulässige Fahrzeit von Busfahrer
Richard abgelaufen. (War vielleicht auch besser so. Die lokale Presse
schreibt von einem
Unfall mit mehrere Verletzten bei einem Riesen-Karussell am Samstag
Abend gegen 23 Uhr). Irgendwann waren alle müde und man ging schlafen. Oder versuchte es
zumindest. Denn außer uns war nämlich noch eine zweite Gesellschaft im
Hause. Vermutlich wurde ein Geburtstag gefeiert. Jedenfalls mit DJ und
Discobetrieb. Noch bis spät in die Nacht war im ganzen Haus das monotone
PUM-PUM-PUM-PUM-.. zu hören und zu spüren. Aber die meisten von uns konnten
dennoch bald schlafen, da wir so etwas ja auch im eigenen Verein haben und
es deshalb schon gewohnt sind (wobei in einem Wettbewerb mit Rainer Masal's
Paukenschlag die französischen Bassboxen sicher klein ausgesehen hätten).
Am nächsten Tag,
dem Sonntag, gab's morgens um 8
Uhr Frühstück. Anschließen fuhren wir wieder mit dem Bus nach Firminy,
fanden nach längerem Suchen das als Busparkplatz fungierende
Baustoff-Firmengelände und folgten dann zu Fuß unserem Festführer bei
Temperaturen um 4 Grad Celsius bis in einen Park, wo wir nebst anderen
Gruppen aus aller Welt auf einer kleinen Bühne dann unseren ersten
musikalischen Auftritt hatten. Trotz
der niedrigen Temperaturen waren einige Besucher und Reporter gekommen.
Hier wurde auch das kleine
Video gedreht. Der Radetzky-Marsch kam bei den Franzosen erwartungsgemäß am besten an. Nach
diesem Auftritt und Empfang eines Gastgeschenkes liefen wir wieder
querfeldein unserem Festführer nach und landeten schließlich in einer
anderen Halle, wo wir dann schon das Mittagessen bekamen.
Zu diesem
Zeitpunkt war Heidis Schnaps-Fässchen übrigens wegen Eigenkonsumation zum
Zwecke der Gesundheitsvorsorge schon fast leer. Das Essen gab's natürlich
wieder im Plastikbehälter. Nichtsdestotrotz war es, zumindest aus Sicht
des Verfassers, ausgezeichnet. Hier war auch die Gänseleberpastete nicht
mehr dabei, welche halt nicht jeder mag und am Vortag etwas die Geister
schied, Trompeter Mathias aber auch ein paar Euro einbrachte. Er vertilgte
die genannte Spezialität sogar mitsamt der neongelben Fettschicht
rundherum. Respekt!
Nach dem Mittagessen (und obligat. Kaffee und
Zigarette) wanderten wir zurück zum Busparkplatz, wo wir bzw. Magdalena
französischen Ordnungshütern längere Zeit mit (Händen und Füssen) zu
erklären versuchten, dass sich unser Busfahrer die Fahrzeiten einteilen
muss. Obmann Helmut hatte uns schon im Vorfeld dieser Reise um Flexibilität
und Toleranz gebeten, weshalb uns dann auch alles ganz normal erschien.
Irgendwann war dann aber doch eine Lösung gefunden und wir marschierten im
Gänsemarsch in Richtung Stadtzentrum bzw. zum Aufstellungsort.
Von
hier aus startete nachmittags um halb 3 Uhr ein großer Umzug (Corso)
mit vielen Animations-, Musik- und anderen Gruppen durch Firminy. Wir
hatten die Startnummer 3. Bernadette's Nasenbluten konnte gerade noch
rechtzeitig gestoppt werden. Als wir, die Assossiation Musique de
Autriche mit klingendem Spiel (Marschbuch Nr. 1 bis 11 und dann wieder
von vorne) an den
Menschenmassen am Straßenrand vorbeimarschierten, waren natürlich noch
alle Konfetti-Säcke und Luftschlangensprühdosen noch ziemlich voll.
Infolge bekamen wir einiges davon ab. Insbesondere die Außenposten wie
z.B. unsere Trachtendamen, Bassist Otto oder Sonja.
Der
Umzug wäre wahrscheinlich noch länger gegangen, nach 1 1/2 Stunden
klinkten wir uns aber aus, denn wir wollten oder mussten frühzeitig wieder
den langen Nachhauseweg antreten. Zurück beim Bus fand dann der zweite
kollektive Striptease statt. Diesmal gleich neben der Strasse. Als alle
umgezogen waren, gab es noch einen kleinen Imbiss (auf Deutsch z'Bräand),
dann stieg man in den Bus und fuhr wieder gen Heimat.
Auf der Heimfahrt war's dann etwas stiller als
bei der Anreise. Der Ruf von Martin (Martha) "Özlem!!" war nicht mehr ganz
so oft zu hören. Auch Strichlistenführer Otto hatte nicht mehr soo viel zu
tun. Was alles vielleicht mit der Tatsache zusammen hing, dass schon bei
der Herfahrt die Bordtoilette stark frequentiert und deshalb jetzt schon
voll und zugesperrt war. Möglicherweise waren aber auch alle einfach nur
müde vom vielen Herumlaufen in Firminy. Warum auch immer. 8 1/2 Stunden
später kamen wir wieder wohlbehalten in Nofels an und man kann sicherlich
sagen, dass wir hier insgesamt wieder eine schöne Frankreich-Fahrt erleben
durften.
Dank an Elmar, der das alles eingefädelt hat,
insbesondere aber auch an Organisator Norbert Schatzmann, der im Vorfeld
und während der Reise aktiv war. Der mag möglicherweise gar nicht so
unrecht haben, wenn er sagt " I bin dr Bescht!". Dank auch an Heidi, an unsere Trachtendamen Hedwig und Jasmine von der
Trachtengruppe Rankweil und die Gastmusikanten Beni und Reinhard, Daniel
und Mario vom Musikverein Harmonie Meiningen!
Jede Menge weitere
Bilder in der
Bildergalerie.
Auch hier wieder der Tipp, dass Einzelbilder tw. mit Klick auf
o nochmals etwas größer und besser angezeigt werden können. Und auch bei der Aktion speichern kommt das Bild in hier
max. verfügbarer Größe und Qualität.
Video von aandre danyel und ausschließlich
positive Kommentare!
Commentaires Traduction
Tipp: Video bei
SD
umschalten auf
HQ (bessere Qualität)
|
Christof Summer
|
September/Oktober 2009
Nicht
gut
Während der Musikprobe unterlief Kapellmeister
Peter Kuhn kürzlich ein nicht wieder gut zu machender Fehler. Nachdem aufgrund nicht ganz korrekter Artikulation bei einem neu
aufgelegten Musikstück abgerissen wurde sagte Kpm. Peter, auf einzelne
Bläser des tiefen Registers deutend: "Ihr spielt das falsch. Nur Günter
ist immer richtig." Das hätte er so besser nicht sagen sollen. Hat Obmann-Stellvertreter
Günter Walch, Bassposaune, doch auch schon vor Jahren den Professor
Amann falsch verstanden, als dieser meinte: "Eine Posaune stimmt immer".
Hatte Günter mit Berufung auf das Zitat von Professor Amann schon oft
jeglichen Zweifel an der Richtigkeit seines Spiels im Keim zu ersticken
versucht, so wird er sich nun aufgrund der Aussage von Peter Kuhn zukünftig
noch besser herausreden können, wenn er sich wieder mal im Ton vergreift.
Gar nicht gut!
;-)
Nachtrag
In der Probe am Fr, 09.10., versuchte Kpm. Peter Kuhn seinen Fehler wieder
gut zu machen, indem er ganz bewusst Günter Walch's Spiel kritisierte um
diesen damit wieder auf den Boden der Realität zurück zu holen. Dies mag ja ansatzweise oder temporär etwas bewirkt haben, aber wie wir
Günter kennen wird er grundsätzlich weiterhin an seinem bisherigen (Irr-) Glauben
festhalten.
Christof Summer
|
September/Oktober 2009
Sehr gut
Das nach dem
Feuerwehrfest in
Nofels verschwundene Morz-Trum Speck ist wieder aufgetaucht
und ein Teil davon wurde nach der Musikprobe auch schon genüsslich von den
Musikantinnen und Musikanten verzehrt :-))
Christof Summer
|
Oktober 2009
Rankler Herbstmarkt
D' Buramusig des Musikverein Nofels, die
heuer außergewöhnlich aktiv ist, war auch am 10.10.09 beim Rankler
Herbstmarkt mit dabei. Trotz nahezu Dauerregen waren viele Besucher auf
den Schulplatz am Fuße des Liebfrauenbergs gekommen.
Leider waren wir durch den Laufsteg, auf dem vor und nach unserem Konzert
hübsche Models die neueste Mode präsentierten, etwas vom Publikum getrennt
und die Übertragung mittels Mikrofon und Lautsprecher soll qualitativ
minderwertig (schepprig) gewesen sein. Applaus gab es trotzdem.
Christof Summer
|
Oktober 2009
Vereinsmesse im Reichenfeld Feldkirch
Auch der Musikverein Nofels war am 3. und 4. Oktober 2009
bei der 2. Vereinsmesse der Feldkircher Vereine im Reichenfeld vertreten.
Allerdings nicht musikalisch.
Man konnte unsere Info-Plakate im hinteren Teil des Schwimmbeckens des ehemaligen
Hallenbades bei einem Gemeinschaftsstand der Nofler Ortsvereine finden.
Vorausgesetzt man kam durch. Im vorderen Teil des Pools veranstaltete der
Wintersportverein
nämlich "Fassduba-Renna" (Fassdauben-Rennen) und Snowboard-Akrobatik in
einem Miniatur-Skigebiet. Mit echtem Schnee!
Falls aufgrund der fantastischen Show oder aus anderen Gründen nicht gesehen
- hier gibt es zum Nachlesen das
Musikverein Feldkirch-Nofels Info-Plakat 2009
Christof Summer
|
September 2009
Erntedankfest in Matschels
Am
Sonntag, 27. September 2009, luden Pfarre und Musikverein wieder alle
Naturliebhaber mit Kind und Kegel zum traditionellen Erntedankfest ins
wunderschöne Naturschutzgebiet Matschels. Das vor über 30 Jahren von der Agrargemeinschaft Altgemeinde Altenstadt in
Verbindung mit einem Familien-(Rad-)Wandertag ins Leben gerufene Fest*
erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Den Dankgottesdienst beim Weg-Kreuz, welches auch an eine dortige frühere
Ansiedlung erinnert, zelebrierte - mit viel Witz - Kapuziner-Pater Rufus,
der den heiseren Nofler Pfarrer Cristian Anghel vertrat. Das Messopfer war
für oder besser gesagt gegen den
Holzwurm in der alten Pfarrkirche. Für die musikalische
Umrahmung der Feldmesse sowie Unterhaltung und Bewirtung danach sorgte der
Musikverein Nofels bzw. d' Buramusig. Dank allen Besuchern, speziell aber
auch an alle Kuchenbäcker/innen und Helfer!

Film von Lampert RTV
(leider ohne dem schönen Trompetensolo von Johanna :-()
* Quelle: Vollversammlung Agrargemeinschaft
Altgemeinde Altenstadt, Ausgabe 1978
Christof Summer
|
September 2009
Statzgafresserfest in Bludenz
Am 19.09.09, einen Tag vor der Landtagswahl, staunte der Vorarlberger Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber nicht schlecht, als er in Bludenz prompt schon wieder die
Nofler Musikanten zu sehen und zu hören bekam. Diesmal war
d' Buramusig des
Musikverein Nofels kurzfristig für die Bauernkapelle der Stadtmusik
Bludenz eingesprungen, da diese aufgrund eines Todesfalles in der Familie
des Kapellmeisters nicht spielfähig war. Auf dem Platz vor dem alten
Rathaus bzw. beim Nepomuk-Brunnen unterhielten wir also unter der Leitung
von Kpm. Peter Kuhn bei herrlichem Wetter die vielen Festbesucher. Für
unsere Darbietungen bekamen wir viel Applaus. Und im Anschluss Bratwurst
mit Sauerkraut. Heuer hatte die Buramusig schon zahlreiche Auftritte z.B. im Unterland bei
der ADAC-Heft-Präsentation in der Landesbibliothek in Bregenz, bei der
Spiersbachneueröffnung am Illspitz oder beim Weinfest in Feldkirch. Nun
auch noch im Oberland in Bludenz. Und bei den meisten Auftritten war eben
auch unser Landeshauptmann zugegen. Außerdem durfte er kürzlich bei der
diesjährigen Toni-Ruß-Preis-Verleihung im Festspielhaus in Bregenz den
Klängen von noval-sax, einem weiteren Ensemble
des Musikverein Nofels, lauschen. Nächste Gelegenheiten, bei denen Herr Sausgruber den Musikverein Nofels
bzw. seine Ensembles hören könnte, wären das Erntedankfest in Matschels,
ein Auftritt in Rankweil und eine Messfeier in Meschach (letzteres siehe
unter noval-sax).
Christof Summer
|
September 2009
Altenstädter Kilbi
Am 13.09.09, war unser erster offizieller Auftritt nach der
Sommerpause. Obwohl der eine oder andere Bläser etwas aus der Übung war und leichte
Ansatzprobleme bekam, konnten wir bei unserem 2 1/2 -stündigen
Frühschoppenkonzert das Publikum mit Spiel und Gesang begeistern.
Besonders auch wieder mit den in dieser Saison sehr beliebten und von
fast allen Musikkapellen gespielten Stücken "Dem Land Tirol die Treue", "Bozner
Bergsteigermarsch" (hier nicht gespielt) und "Böhmischer Traum". Mal
sehen, welche Titel die Blasmusik-Hits der kommenden Saison werden.

Christof Summer
|
August 2009
Traurige Nachricht

Wir trauern um Frau Mag. Andrea Walser,
wohnhaft gewesen in Gisingen, die im Alter von 49 Jahren
nach einem Unfall mit dem Fahrrad am 30.08.2009 im
Landeskrankenhaus verstorben ist.
Obwohl Andrea kein offizielles Mitglied war und kein
Musikinstrument spielte, verband sie doch sehr viel mit dem
Musikverein Nofels. Ihre Zwillingsschwester Kornelia Masal, deren Gatte Rainer und
Tochter Bernadette Masal sind bei uns im Musikverein Nofels tätig,
einige unserer jungen Musikanten hatten sie sicherlich als
Lehrerin in der Hauptschule Gisingen und Andrea übernahm zudem
vor 2 Jahren ehrenamtlich das Pressewesen im Verein. Insbesondere seit diesem Zeitpunkt war sie deshalb auch
bei fast allen Veranstaltungen der letzten Jahre mit dabei und hat
mit uns zusammen gefestet, gelacht, gesungen und getanzt.
Uns wird Andrea vor allem als ein sehr
lebensfroher, quirrliger Mensch in Erinnerung bleiben.
Christof Summer
|
|
August 2009
Bergmesse in Brand
Am 30. August 2009 spielte eine kleinere Abordnung des Musikvereins bei
der Bergmesse mit Pfarrer Cristian Anghel bei der Fritz-Stüttler-Hütte des
Wintersportvereins am Niggenkopf in Brand. Franz Ladner hatte sich
dankenswerterweise wieder als Aushilfskapellmeister zur Verfügung gestellt
und begeisterte im Anschluss auf der vollen Terrasse der Schihütte die
vielen Besucher mit der Programmauswahl, aber auch mit zahlreichen neuen
Witzen. Dank auch an Jürgen Zoller, Obmann der Stadtmusik Bludenz und
treue Aushilfe, der seinen Rucksack ablegte, sich eine freie Trompete
schnappte und auch noch mitspielte.
Getrübt wurde die gute Stimmung am späteren Nachmittag durch das
Eintreffen einer traurigen Nachricht. Siehe oben.
Christof Summer
|
Juli/August 2009
Sommerpause
Das Bezirks-Feuerwehrfest in Nofels war für uns Musikanten der letzte Termin einer längeren Liste
von Auftritten und wir gedenken nun - abgesehen von einem
Geburtstagsständchen und Vorbereitungen für den Herbst - eine kurze
Sommerpause zu machen.
Aber keine Panik: Der Musikverein Nofels ist ja schon bald wieder mit
schmissigen Blasmusikklängen aus der Pause zurück!
Was bisher geschah ...
- Kurzer Rückblick 1. Halbjahr 2009
und Vorschau
Im ersten Halbjahr 2009 wurden wie üblich viele Märsche und Polkas
gespielt (1. Mai, Nacht der Blasmusik, Festaufmärsche / Umzüge,
Ständchen), wir hatten uns aber heuer nach unserem Frühjahrskonzert im
März auch wieder mal richtig Zeit genommen, ein neues unterhaltsames
Sommerprogramm einzustudieren, und dann nachfolgend auch verschiedene
Gelegenheiten, die neuen Stücke vor musikbegeistertem Publikum zu spielen
(Platzkonzert FK, Musikfest Schellenberg, Dämmerschoppen, Weinfest). Dafür
haben wir heuer nämlich mal auf die Teilnahme an einem
Blasmusik-Wettbewerb verzichtet und uns gemeinsam mit Kapellmeister Peter
Kuhn auf leichtere Literatur mit Schmiss konzentriert. Und wir hatten
allerorts den Eindruck, dass es nicht nur uns selbst, sondern auch dem
unserem Publikum gefallen hat.
Für Frühjahr/Sommer 2010 ist wieder die Teilnahme an Wertungsspielen
geplant. Was aber nicht heißt, dass es dann im Sommer keine gute
Unterhaltungsmusik geben wird!! Ein neues Musikprogramm fällt in
solchen Jahren erfahrungsgemäß einfach nur nicht ganz so umfangreich aus.
Apropos Planung - es laufen auch schon Vorbereitungen für eine geplante
Kilbi-Veranstaltung im November diesen Jahres. Insbesondere unsere Jugend
ist hier schon seit längerem dabei, Ideen für ein unterhaltsames
Abendprogramm zu sammeln. Es wird musikalisch sein, aber sicherlich nicht
nur. Man zielt nicht nur auf die Ohren, sondern auch auf die Lachmuskeln.
Mehr wird zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht verraten. Man darf gespannt
sein!
Christof Summer
|
Juli 2009
125 Jahre Ortsfeuerwehr Nofels / Nasswettbewerbe
Der
Musikverein Nofels war natürlich auch bei diesem Großereignis mit dabei.
Und das gleich mehrfach. Am Freitag den 11.07.2009 spielte morgens um 5:30 (!) zur Tagwache und als
Auftakt der sogenannten Nasswettbewerbe Michael Summer auf der Trompete,
am Abend des selben Tages waren der ganze Verein für die musikalische
Umrahmung der Siegerehrung zuständig und am zweiten Festtag am 12.07.09
durften wir dann morgens die Hl. Messe und Weihe des neuen KLF-A Löschfahrzeugs auf dem Äuele-(Tschutt-)Platz
mit gestalten, beim großen Festumzug mitwirken sowie im Anschluss daran auch
noch ein kurzes Konzert im großen Festzelt bei der Volksschule Nofels geben.

Ein
Dankeschön der Täfele-Trägerin Ramona, den beiden netten Festdamen und
natürlich unserem Festführer Dr. med. Edgar Gopp, dem zu Ehre und Dank wir am Nachmittag auch noch ein paar Stücke spielten. Die er teilweise selbst dirigieren
durfte. Oder eher musste? Wie auch immer. Es funktionierte perfekt und sah
auch gut aus. So gut, dass auch noch KR Peter Schenk aus Feldkirch motiviert wurde, die Gelegenheit zu nutzen und mal
den Musikverein Feldkirch-Nofels zu dirigieren (nachdem er speziell zu
diesem Zweck vorher des öfteren schon die Stadtmusik Feldkirch zum Üben
benutzt hatte ;-).
Nach
dem Ständchen saß man dann gemütlich im Festzelt, plauschte und lauschte
den Klängen anderer teilnehmenden Musikvereine oder stand in der Weinlaube
und feierte dort mit Wein und Käsebrötchen den Geburtstag unserer
Feuerwehr. (Gut zum Wein hätte sicherlich auch das Geschenk, ein Morz-Trum
Speck, gepasst. Dieses Lebensmittel verschwand jedoch leider irgendwann am Abend
zusammen mit unserem Vorstand Helmut).
Grund zum Feiern hatte insbesondere
auch Rainer Masal, der an diesem Tag für seinen unermüdlichen Einsatz um
die Aufrechterhaltung der Partnerschaft zur Gemeinde Ingerkingen (D) mit
einer schönen Urkunde ausgezeichnet wurde.
 
 
Bildquellen: feldkirch.com , vol.at , hauptsächlich aber
of-nofels.at
- Fotograf Rene
Irgendwann (viel) später gab's dann natürlich nichts mehr zu trinken und
die Musikantinnen und Musikanten verließen nach und nach das Festgelände
bei der Volksschule Nofels. Letzter Nofler Musikant war - völlig
unerwartet - der Verfasser diese Textes, der vor dem Umzug am frühen
Nachmittag noch meinte "I gang nochrd gleich hoam.". Soll als
Kompliment an die Veranstalter und die anwesenden netten Menschen
verstanden werden. (Gruß nach Tosters :-).
Dieses Bezirks-Feuerwehrfest war für uns Musikanten der letzte Termin vor
einer kleinen Sommerpause. Siehe auch unter Aktuelles oder weiter oben.
Mehr Bilder und ein Video von dieser Veranstaltung z.B.
auf folgenden Internetseiten:
www.of-nofels.at
(empfohlen!)
www.furtgo.at
www.feldkirch.com
(3 Bildergalerien 11. + 12.07.09 )
feldkirch.vol.at
bzw. direkt wahlweise
video.vol.at/video/39040/125-jahre-feuerwehr-nofels
oder video.vol.at/tag/49030/nasswettbewerbe
Christof Summer
|
Juli 2009
43. Feldkircher Weinfest
Am
4. Juli waren wir beim Feldkircher Weinfest - wie schon im Vorjahr -
gleich zweimal zu hören. Über Mittag spielte d'
Buramusig, am Abend dann der ganze Verein auf der Konzertbühne vor
dem Gasthof Lingg in der vollen Marktgasse. Insbesondere zu Mittagszeit war es etwas heiß, die Buramusig zeigte sich
dennoch von ihrer besten musikalischen Seite und kam mit den Darbietungen
unter der Leitung von Peter Kuhn sehr gut beim Publikum an. Geholfen hat
vielleicht das von den Stadtwerken gesponserte (wenn auch etwas lauwarme)
Trinkwasser gleichen Namens. Es schien sogar, dass dieses Getränk auch
Flügel verleiht. Siehe
hier. Sehr motivierend war aber sicherlich die
Tatsache, dass neben unzähligen mit Fotoapparaten und Camcordern
ausgestatteten Touristen aus der ganzen Welt auch viele Vereinsmitglieder
und Freunde gekommen waren :-)) Am Abend herrschten angenehmere Temperaturen und die schmissigen Klänge
und Gesänge des Musikverein Nofels waren noch fast eine halbe Stunde nach
dem geplanten Ende in der gesamten Marktgasse zu hören. Nach dem Konzert, dass gleichzeitig auch der Abschluss des diesjährigen
Weinfestes war, stand oder saß man noch gemütlich beieinander. Bis die
Himmelsschleusen geöffnet wurden und starker Regen die Marktgasse völlig
leerte. Völlig? Nein! Ein unbeugsamer Haufen, die Nofler genannt,
hörte nicht auf zu feiern und trotzte noch längere Zeit (bis es halt
nichts mehr zu trinken gab) unter einem großen, wasserabweisenden Schirm
den Naturgewalten.

Weinfest-Video auf vol.at
(allerdings ohne MV Nofels)
Video
2008 auf YouTube (siehe auch im
Rückblick 2008 )
Fliegender Engel
Christof Summer
|
Juli 2009
Dämmerschoppen
Auf der Egg
Der Musikverein Feldkirch-Nofels konnte -
Petrus sei Dank - am 03.07.09 wieder einen Dämmerschoppen auf der Egg
abhalten.
Schwungvolle Melodien, alte Schlager, Märsche und Polkas bildeten das
abwechslungsreiche Programm, das Kapellmeister Peter
Kuhn mit den Mitgliedern des Musikverein Nofels einstudiert hatte.
Zahlreiche Besucher genossen einen klangvollen Sommerabend beim
Gasthaus Auf der Egg
und ließen sich musikalisch in sommerliche Urlaubslaune versetzen.
Vermutlich verband der eine oder andere den musikalischen Hock mit einem
abendlichen Spaziergang auf einem der vielen Wege, die zu diesem
gemütlichen Plätzchen führen. Dank der Wirtsfamilie Walch für die Unterstützung und Verpflegung!



Christof Summer
|
Juni 2009
Verbandsmusikfest in
Schellenberg (FL) und Ständchen für Präsident Elmar
Am 28.06. waren wir beim Musikfest des Liechtensteinischen
Blasmusikverbandes in der Gemeinde Schellenberg zu Gast. Unser
musikalisches Programm beim Frühschoppen kam sehr gut an. Nach unserem
Konzert fand ein Sternmarsch verschiedener Kapellen aus dem Fürstentum zum
Festplatz Mösle statt, wo anschließend auch alle Kapellen gemeinsam zwei
Stücke spielten. Wir durften - als einziger ausländischer Musikverein an
diesem Tag -
natürlich auch mitmachen. Nachdem wir ausgezeichnet bewirtet und
unterhalten worden waren und wir unserem Festführer (Göte) Hansjörg Goop noch ein
Ständchen gespielt hatten - Herzlichen Dank an dieser Stelle! -
ging's am späteren Nachmittag dann wieder talwärts. Aber nicht ganz
hinunter bis ins Tal, sondern nur bis nach Oberfresch, das ja auch
noch auf dem Schellenberg liegt. Dort warteten wir bei dessen Haus auf
Elmar Rederer, den neuen Präsidenten des Österreichischen
Blasmusikverbandes. Siehe auch Beitrag weiter unten. Der dann kurz darauf auch vom nahegelegenen Fest am
Hinter-Schellenberg herunter kam uns sich offensichtlich sehr über unsere
Überraschung freute. Wir gratulierten mit ein paar Musikstücken und wurden
dann erneut kulinarisch verwöhnt. Und die Aussicht von Fresch hinunter ins
Rheintal, auf Bangs und Nofels, haben wir natürlich auch genossen.
Nochmals Gratulation und Dank an die gesamte Familie Rederer!




Bilder
in der Bildergalerie
Tipp: Mit Klick auf
o
wären diesmal Bilder in der Einzelansicht noch ein bisschen größer und
besser verfügbar.
Christof Summer
|
Juni 2009
9. Nacht der Blasmusik
Am 26. Juni 2009 war es -
mit etwas Wetter-Glück - wieder soweit:
In der Stadt Feldkirch erklangt abends wieder allerorts Blasmusik.
Dieses Jahr nahmen 10 Blasmusikkapellen aus dem Bezirk Feldkirch, aus
Tirol und aus
Deutschland teil. Zuerst spielten die Jugendkapellen auf der Bühne im Gymnasiumhof,
anschließend konzertierte hier der Musikverein Harmonie Röthis
abwechselnd mit dem Musikverein Nofels. Später machten wir dann Besuche
bei anderen
Musikkapellen in der Marktgasse und am Sparkassaplatz. Um 22:30 Uhr gab's dann
wieder auf der Bühne im Gymnasiumhof ein großes Marschmusik-Finale der
Groß-Feldkircher Kapellen. Leider spielte heuer anschließend nicht mehr die Obmänner-Combo auf. Und
leider konnte der Musikverein Nofels beim traditionellen Contest "Wer kann
am längsten im Rösslepark sitzen?" auch nicht mehr an die Erfolge der
Vorjahre anknüpfen und landete heuer nurmehr auf dem 2. Platz. Gewinner des
Wettbewerbs war dieses Jahr der Musikverein Frastanz.

Noch ein paar andere
Bilder in der Bildergalerie
Christof Summer
|
Juni 2009
Der
Musikverein Nofels stellt neuen ÖBV Präsidenten
Unser Flötist Elmar Rederer wird nun, nachdem er schon das Amt
des Vizepräsidenten inne hatte, ab sofort für ein Jahr lang Präsident
des Österreichischen Blasmusikverbandes sein.
Wir gratulieren recht herzlich zu dieser Auszeichnung!
Siehe auch Beitrag 'Ständchen für
Elmar' weiter oben.
Christof Summer
|
Mai 2009
Zielstrebig
Wir gratulieren unserer
Bernadette Masal zur am 23.05.09 mit "Sehr Gutem Erfolg"
bestandenen Abschlussprüfung zur Dirigentin!
Mit 17 Jahren zählt
Bernadette sicherlich zu den jüngsten ausgebildeten Dirigentinnen des
Landes.
Wir hoffen natürlich, dass
sie nach Ihrem Auslandsaufenthalt ab Herbst wieder unseren Nachwuchs,
die JUMU, dirigieren und zu neuen
musikalischen Erfolgen führen möchte.
Christof Summer
|
Mai 2009
Bangser
Frühschoppen & 100 Jahre Rheinbrücke Bangs-Lienz

Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren wurde durch den Bau einer Rheinbrücke von
Feldkirch-Nofels/Bangs (dem westlichsten Ort Österreichs) nach Rüthi-Lienz/Oberbüchel (Schweiz) der
jahrhundertelange Fährbetrieb ersetzt. Die gedeckte Holzbrücke, über die man vorher schon 35 Jahre lang weiter stromabwärts bei
Gaissau den Rhein überqueren konnte, hielt sich - trotz Hochwässer - über
50 Jahre. Ein November-Fönsturm im Jahre 1965 bereitete ihr dann aber ein
jähes und laut dem früheren Nofler Ortsvorsteher Günter Lampert auch ein lautes Ende. Als Ersatz wurde
1966/67 die noch heute bestehende Betonbrücke errichtet.
Um diesen Geburtstag
würdig zu feiern, hatten wir uns mit Interessensgemeinschaft und
Gemeindeverbund
BeWegung -
Begegnung zu einem Veranstalterteam zusammen getan.
Am 21. Mai 2009 fand der
Bangser Frühschoppen diesmal beim
ehemaligen Bangser Zollamt und auf der für den Kraftverkehr gesperrten
Rheinbrücke statt. (Durch das Schengener Abkommen waren ja Grenzkontrollen
weggefallen, zuletzt war das Gebäude Rheinstrasse Nr. 243 noch ein
Polizei-Außenposten gewesen).
Die vielen Besucher, die aus dem gesamten Dreiländereck mit Fahrrad oder
Bus angereist waren, feierten aber nicht in erster Linie das Bauwerk,
sondern vielmehr die damit verbundenen Errungenschaften, den Brückenschlag
zwischen hüben und drüben, die gewonnene Bewegungsfreiheit von Feldkirch
bis Altstätten und die menschlichen Kontakte über Grenzen hinweg. Dies kam
auch in den Ansprachen der drei Festredner, Erika Burtscher,
Vize-Bürgermeisterin von Feldkirch, Margrit Mattle, Vizestadtpräsidentin
von Altstätten, und Thomas Ammann, Kantonsratspräsident und
Gemeindepräsident von Rüthi, als Vertreter der sechs in "Bewegung –
Begegnung" vertretenen Gemeinden Ruggell, Meiningen, Feldkirch, Sennwald,
Rüthi und Altstätten, zum Ausdruck. Um auch noch letzten möglichen
Verständigungsproblemen vorzubeugen, trägt Margrit Mattle nach eigenen
Worten stets auch das handliche Buch "Verstehen Sie Vorarlbergisch?" bei
sich. Zwischen den Ansprachen gab es musikalische Beiträge vom Saxophonensemble
"Sax4Fun" der Musikschule Oberrheintal und des Alphornbläser-Trios aus
Oberriet (CH) zu hören. Im Anschluss unterhielt der Musikverein Harmonie Meiningen die Festgäste mit
schmissiger Blasmusik, am Nachmittag spielte dann noch die Buramusig
unseres Musikvereins unter der Leitung von Peter Kuhn auf und kam mit den
Darbietungen besonders gut bei den Festbesuchern aus der Schweiz an. Sehr interessant war auch die Galerie mit historischen Fotos und
Schriftstücken aus dem Feldkircher Stadtarchiv, zu denen Stadtarchivar
Mag. Christoph Volaucnik jedem Neugierigen noch weitere Details zu erzählen
wusste.
An diesem Tag wurden - auch in musikalischer Hinsicht - alte,
grenzüberschreitende Kontakte wiederbelebt und neue geschlossen.
Am späteren Nachmittag dieses herrlichen Tages, schon nach dem
geplanten Festschluss, kam dann von der Schweiz über den Hohen Kasten her
ein kurzes Gewitter mit Platzregen. Was uns aber gerade recht kam, weil es
noch ein paar "Hocke" vertrieb und dadurch leichter alles wieder abgebaut
und aufgeräumt werden konnte. Wodurch man wiederum früher ins Gasthaus
Stern (wir sagen "Sterna") kam. Um die Tradition zu pflegen, denn auch
schon vor 100 Jahren ging man nach der Feier noch zur "Merende"
(auch Marend = Vesperbrot) dorthin.
Siehe ein Auszug aus dem
Vlbg. Volksblatt vom 29.05.1909 (unser Verein nannte sich damals
noch "Bürgermusik Nofels").
Die Musikantinnen und Musikanten des Musikverein Nofels waren für die
gesamte Festwirtschaft zuständig gewesen. Die gute Organisation unter der Leitung von Norbert Schatzmann
wurde von vielen Seiten gelobt. Und das
Teamwork war, wie schon bei der Spiersbacheröffnung zuvor, auch wieder fantastisch
gewesen! Lob und Dank an dieser Stelle aber auch an alle vereins-externen Helfer und
Kuchenbäcker/innen!



Das war das
Fest-Programm. Hier etwas kompakter als Flyer.
Lage und Anfahrtsplan
Schöner Bericht auf
www.volkszeitung.ch und einer bei feldkirch.vol.at inkl.
Video
Bildergalerie auf vol.at
(Viel) Mehr
Bilder
in unserer Bildergalerie
Christof Summer
|
Mai 2009
Fest Spirsbach-Renaturierung
Am
1. Feldkircher Wassertag am 9. Mai fand unter anderem auch eine Feier anlässlich der im Vorjahr erfolgten,
gelungenen Renaturierung der Mündung des Spirsbaches (auch Spiersbach) in
den Rhein statt. Der Musikverein Nofels sorgte für Bewirtung
und Musik am Ill- bzw. Spirsbachspitz und es gab ein interessantes
und lehrreiches Rahmenprogramm von der Wasserrettung Feldkirch, dem
Feldkircher Fischereiverein und dem Oberrieter Pontonierfahrverein. Petrus hat das
Tagesthema nicht wörtlich genommen und uns und den vielen Besuchern einen
herrlichen Frühlingstag beschert. "Mit der "Spirsbach-Polka", die eine
frappante Ähnlichkeit mit der Fuchsgraben-Polka hatte, wurde der Bach dann
der Natur und den Menschen übergeben. Schade, dass die Fische die
schmissigen Klänge der "Buuramusig Nofels" nicht hören konnten."
(Zitat
Rheintalische Volkszeitung) Weitere Details zu dieser nachträglichen
Eröffnungsfeier, bei der u.a. auch Landeshauptmann Dr. Sausgruber anwesend war
und die von BR Edgar Mayer wie immer in gekonnter, witziger Manier moderiert
wurde,
kann man den Berichten in den Printmedien und bei RTV entnehmen.

d' Buramusig im Festzelt (Foto: Stadt Feldkirch)
Bilder
Lageplan
Christof Summer
|
Mai 2009
Achtung!
Aufgrund erhöhten SPAM-Aufkommens
Geänderte E-Mail-Kontakt-Adressen !
Siehe unter ' Kontakt ' und
Organisation / Kontakt
Christof Summer (Webmaster)
|
Mai 2009
Mairundgang
Am 1. Mai, dem Tag der Blasmusik, hatte es morgens um 6 Uhr zwar nur
etwa 3 Grad Celsius, aber wie fast jedes Jahr wurde es dann doch ein
herrlicher Frühlingstag mit optimalen Marschier-Temperaturen. Um 10 Uhr
konnten wir schon die "Tschöpen" (die Mäntel) ablegen. Unter der neuen
Stabführung von Thomas Büchel und Michael Schatzmann marschierten wir mit klingendem Spiel durch das
wieder kräftig gewachsene Nofels und es klappte dabei fast alles genauso
gut wie bisher unter Obmann Helmut Wehinger. Der halt im Gegensatz zu
den beiden nie einen Tambourstab "verloren" hatte. Bei gleich zwei
Stabführern muss eben die Verantwortung klar geregelt werden. Das spontan
angedachte Ersatzteil, ein Besen, kam dann aber doch nicht mehr zum
Einsatz, weil der originale Stab doch wieder zum Vorschein kam, nachdem
Ehrenstabführer Helmut ein Machtwort ausgesprochen hatte.
Obmann Helmut spricht ein Machtwort

Aber sonst gab's kaum Probleme. Nur in Einzelfällen verlor jemand unterm
Marschieren einen Schuh, tanze aus anderen Gründen aus der Reihe oder
bekam die eine oder andere Blase an den Füssen. Nachdem wir schon einmal an der geheimen Kommandozentrale des Vereins
(siehe im ADAC reisemagazin Ausgabe
109, S 53) vorbeimarschiert waren (komisches Gefühl), durften wir dann
nach exakt 7 Stunden Laufzeit endlich beim Gasthaus Löwen zukehren. Dort
gab's im gemütlichen Gastgarten neben Weißwurst, Brezel, Bockbier, Eis
und Musik auch noch einen Kegelwettbewerb und ein
Freiluft-"Nagelstudio". Und natürlich den kleinen Teich mit
Springbrunnen (eine Bus-Unterboden-Waschanlage?), der eine Wohltat für
die geschundenen Füße war. Herzlichen Dank für das wieder tolle Frühstück
bei Fam. Norbert Schatzmann und die gute Bewirtung bei den
Verpflegungsstationen Ehrenvorstand Helmut Malin, Fähnrich Josef Geiger,
bei den Familien Schatzmann im Bargetzweg, Fam. Schwald,
Fam. Adi Moser und Robert Domig. Dank auch dem
Löwen-Team Matthias Lins und Philip Stadelmann für die
Einladung zum anschließenden gemütlichen "Hock & Bock" im Gastgarten!
Christof Summer
|
April 2009
Nachwuchs
Ronja Reiner hat am 25.04.09 die
Prüfungen fürs Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze mit
Sehr Gutem Erfolg bestanden und
darf von nun an
den 'großen Verein' im Klarinettenregister verstärken!
Wir gratulieren recht herzlich!
|
April 2009
Instrumentenvorstellung und Show-Probe
siehe im
JUMU- Rückblick
|
März 2009
Frühjahrskonzert 2009
Am Samstag, 21. März 2009, lud der Musikverein Nofels die Bevölkerung von Nofels und
Umgebung sowie alle Ehrenmitglieder, Gönner und Freunde der gepflegten
Blasmusik aus nah und fern wieder zum traditionellen Frühjahrskonzert
im Montforthaus in Feldkirch ein.
Kapellmeister Peter Kuhn hatte wie immer ein abwechslungsreiches,
anspruchsvolles aber dennoch sehr gehörfälliges Programm zusammengestellt
und mit uns einstudiert. Unter anderem waren bekannte Operettenlieder aus
der Fledermaus und Musical- bzw. Filmmelodien aus Mary
Poppins und Elisabeth an diesem Konzertabend zu
hören.
Das war das
Programm.
Sopranistin Regina Kuhn schlüpfte in verschiedene Rollen und
begeisterte bei mehreren Stücken das Publikum mit
ihrer Stimme. Außerdem nahm der Musikverein das Frühjahrskonzert auch zum Anlass, um
verdienten Mitgliedern mit einem Marsch zu danken und JungmusikantInnen
für ihre Erfolge auszuzeichnen.
Dem Applaus sowie der durchwegs sehr positiven Kritik auch von bekannten
Größen der Blasmusikszene nach scheint es uns auch in diesem Jahr
wieder gelungen zu sein, ein hörenswertes Konzert zu bieten. Was uns
natürlich sehr freut.
Mehr Details in einem
Pressetext
Tolle Bilder gibt's in der
Bildergalerie oder
auf Picasaweb
Dank an Fotograf Christian
Lins!
Dank ergeht aber auch
nochmals an alle Noten-, Blumenschmuck- und sonstigen Spender für die freundliche Unterstützung!
Christof Summer
|
März 2009
"zemma musig macha" erspielte 3.600 Euro
für den Sunnahof
Mehr dazu im JUMU-
Rückblick
|
März 2009
Funkensonntag / Probenwochende
Hier gibt's einen tollen
Film
vom Nofler Funken am 1. März 2009, indem auch kurz die Nofler
Blaskapelle zu hören ist, welche zuvor schon viele Stunden gespielt hatte.
War doch für Samstag und Sonntag das sogenannte Probenwochenende
angesagt, bei dem zuerst in Gruppen und anschließend gemeinsam fleißig für das
diesjährige Frühjahrskonzert geprobt wurde.
|
Februar 2009
"Desch
cool, odr?"
Nach einem Wertungsspiel in Deutschland, der Mitwirkung
im Film 50 Jahre Österreichischer Blasmusikverband und der Reise nach
Frankreich (siehe auch im Rückblick 2008)
hatten wir im vergangenen Jahr noch eine weitere Gelegenheit, das
Heimatland zu vertreten.
Am 25. Februar 2009 erschien die
Ausgabe Nr. 109 vom
ADAC
Reisemagazin mit dem schönen Thema "Vorarlberg".
Untertitel "Kino für die Seele". Das Magazin ist mit einer Auflage von
230.000 Stück das meistverkaufte Reisejournal im deutschsprachigen Raum,
laut Vorarlberg Tourismus werden damit 3,4 Mio. Leser erreicht. Und
eben in diesem genannten Heft wird unter anderem auch auf 10 Seiten in
Wort und Bild über den Musikverein Nofels bzw. unsere Musikantinnen und Musikanten berichtet.
"Desch cool, oder?" heißt es in der Überschrift des Artikels,
aber das e im oder stört nicht besonders.
Am 17.02.09 fand vorab eine Präsentation in der
Landesbibliothek in Bregenz statt, wo dem Landeshauptmann von Vorarlberg
Dr. Herbert Sausgruber in würdigem Rahmen das erste Exemplar des
Hochglanzmagazins überreicht wurde. Eine kleine Truppe von Musikanten -
sprich d' Buramusig - war trotz der wetterbedingt
chaotischen Straßenverhältnisse auch anwesend (Dank an Kapellmeister
Ulrich Mayr für's Einspringen!) und damit ebenfalls bei den ersten, die
das fertige Magazin zu sehen und zu lesen bekamen.
Das insgesamt 164 Seiten starke Heft ist ab 25.02.09 im
Zeitschriftenhandel und in Buchgeschäften um EUR 8,80
erhältlich. Prädikat Empfehlenswert!!
Hier der Link zum
ADAC Reisemagazin Nr. 109 im ADAC Shop.
Und 2010 (Preis EUR 7,80) heißt es in der Produktbeschreibung auf
amazon.de:
"Taktvoll: Wie eine der besten Blaskapellen des
Landes Volksmusik und Tracht in Vorarlberg am Leben erhält"
 |
 |
|
|
 |
 |
Elmar bekam genau 10 Minuten Zeit
zum Lesen .. |
.. bevor er vom ORF interviewt
wurde |
|
|
 |

"Des bin jo I !!!" |
Anna Butterbrod, Journalistin, mit Organisator Thomas Schwald |
|
|
|
vorher:
|
nachher:
 |
|
|

Filmbeitrag von
LändleTV
leider nicht mehr verfügbar:
Filmbeitrag vom
ORF Vorarlberg

|

Norbert hat auch ein
Heft ergattert |
Christof Summer
|
2008 / 2009
Neues Logo & CD
Wie man schon zu Beginn des Jahres auf den
Programmheften fürs Frühjahrkonzert 2008 sehen konnte hat der Musikverein Feldkirch-Nofels
- angeregt und angetrieben von Obmann Helmut Wehinger - ein
neues Vereins-Logo bekommen.
Das neue ersetzt nun auch auf der Website das frühere
Emblem.
Alle Webmaster, die unsere Website freundlicherweise verlinkt oder
zu anderen (hoffentlich seriösen) Zwecken unser bisheriges Logo
verwendet haben bitten wir, das alte, nicht mehr gültige so
rasch wie möglich durch das neue (mit Schriftzug!) zu ersetzen. Vielen Dank! Das neue Logo gibt's auf der
Seite --> Über uns - Aktueller Stand .
Im Paket mit dabei ist auch ein neues Corporate Design (CD).
Das es in den kommenden Jahren intern bestmöglich / konsequent
umzusetzen gilt. Auch wenn es nicht in jedem Fall dem persönlichen
Geschmack entsprechen oder etwas Mehraufwand bedeuten sollte!
Christof Summer
|
|