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Dezember 2012
Letzte Probe 2012
Am
28.12.12 fand die letzte Musikprobe des - das darf man sicher
sagen - sehr erfolgreichen Jahres 2012 statt.
Nebst den aktiven Musikanten kamen auch die Ehrenmitglieder Breuss
Josef, Hermann Summer, Ehrenvorstand Helmut Malin, Ehrenkapellmeister
Leo Summer sowie Fähnrich Erich Bertschler. Nach einstündiger
Probentätigkeit überreichte unser neuer Obmann Günter Walch kleine
Dankesgeschenke an die vorbildlichen Probenbesucher des vergangenen
Vereinsjahres. Anschließend verließ man das Probelokal und pilgerte -
weil da vom Musikfest noch was Versprochenes offen war - ins zweite
Vereinslokal, den Gasthof Löwen. Wo es Chili Con Carne und Freigetränke
aufs Haus gab. Dank dem Löwen-Team mit Matthias Lins und Phillip
Stadelmann an der Spitze! Und dank auch nochmals an Medientechniker
Michael Summer für Zusammenschnitt und Präsentation des tollen Filmes
über Ab ufs Fescht!
Auf's Bild klicken für eine kleine
Bilderserie.
Christof Summer
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Dezember 2012

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Dezember 2012
Für eine Dorf-Musig ganz schön viel
Rock
Eines der musikalischen Highlights im Jahr 2012 war sicherlich das
Rockige Frühjahrskonzert Ende
März. Bei dem der Musikverein neben anderen ebenfalls wunderschönen
Melodien, zusammen mit Chor, Keyboards und fetzigem Gitarrensound,
bekannte Klassiker der Rock- und Pop-Szene spielte. Und das nicht mal so
schlecht. Diejenigen die live dabei waren können das vielleicht bestätigen. 9
Monate später und trotzdem brand-aktuell gibt's nun in unserem
Online-Shop ein paar rockige Hörbeispiele zum Anhören oder auch
für den Privatgebrauch kostenlos runterladen. Weil Weihnachten
ist.
Online-Shop
mit neuen Hörbeispielen

Christof Summer
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Dezember 2012
100.000er Marke geknackt
Seit
11 Jahren gibt's die Website
www.mvnofels.com.
Der ehrliche Zugriffszähler ist nun am 19.12.12 kurz nach 20 Uhr
6-stellig geworden :-D
Da es niemand gewesen sein wollte,
der unserer Homepage - noch rechtzeitig vor dem Weltuntergang - den 100.000-sten Besuch
abgestattet hat,
oder uns zumindest niemand einen Bildschirmabzug (Screenshot) per als Beweis
geschickt hat, hat auch niemand 2 Freikarten für das nächste Frühjahrskonzert
gewonnen.
Falls Du es verpasst hast - neue Chance gibt es in ca. 100 Jahren. Da
geht's dann um 1 Million (Besuche)!
Christof Summer
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November 2012
Säuberungsaktion
Ende November wurde das Probelokal wieder einmal gründlich gereinigt. Und
zwar - wie man auf dem Foto erkennen kann - dermaßen blitz-blank, dass
man schon befürchten musste, in den kommenden Proben Sonnenbrillen
verteilen zu müssen. Nachdem das ganze Inventar - mit Ausnahme der grausligen grauen
Spucke-Stofffetzen - wieder eingeräumt war, war vom vorherigen Glanz
dann aber eh wieder nicht mehr viel zu sehen.
Die erwähnten "Lumpen", die jahrelang Kondenswasser vor allem aus den
Blechblasinstrumenten aufgesogen haben und immer wieder mal gewaschen
werden mussten, haben nun ausgedient. Sie wurden im Zuge der Aktion
durch grüne Blumentopf-Untersetzer aus Kunststoff ersetzt. Wie sich in
den darauffolgenden Proben heraus stellte funktioniert die neue Technik
und kann deshalb mit gutem Gewissen weiter empfohlen werden.
Apropos. Hier noch eine weitere Empfehlung für die Zukunft, in die eigenen
Reihen aber auch an die befreundeten Musikvereine: Der
Entrümpelungstrupp sollte nicht nur aus jungen Leuten bestehen. Dann
kann es nämlich passieren, dass schöne erhaltenswerte Stücke ganz
schnell auf Nimmerwiedersehen im Müllkübel landen. Weil es an der
geforderten Sensibilität bzw. an einem Bezug zu den betreffenden Gegenständen
fehlt. Was wirklich weg kann, um Platz für Neues zu schaffen, sollte ein
mehrere Generationen umfassendes Team entscheiden. Oder der
Chronist/Archivar. Ist aber in dem Fall noch mal gut aus gegangen :-)
Christof Summer
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November 2012
Einfach schön!
Einfach
schön! - Dieses
Prädikat verliehen wir hier nicht einem unserer Musikanten (wobei die
natürlich schon auch alle verboten gut aussehen :-), sondern - schon vorab
- dem von Kapellmeister Peter Kuhn
zusammengestellten
Musikprogramm für das diesjährige Konzert in der Kirche. Weil wir
bereits erahnen konnten, wie die eingehenden, teils
bekannten und wunderbaren Melodien in der Nofler Kirche klingen
werden.
Sie taten es nämlich schon in den Proben. Gelegentlich verpasste ein Musikant sogar vor lauter Ergriffen-dem-anderen-Register-Lauschen seinen eigenen Einsatz. Und weil geteilte Freude
bekanntlich doppelte Freude bedeutet, wünschten wir uns natürlich, dass
an diesem Abend auch noch ganz viele Zuhörer mit dabei sind.
Am Sonntag, 18.11.12, gingen dann sowohl dieser Wunsch als auch unsere
Prophezeiung tatsächlich in Erfüllung. Die Nofler Kirche füllte sich bis
fast auf den letzten Sitzplatz und die damit geschätzt etwa 300 (laut Mesmer Franz Brandstätter
500-600?) Besucher bekamen den vielen positiven Kritiken nach
wirklich außergewöhnlich Schönes für Ohren und Seele geboten.
Besonders das Duett von Julia und Papa Norbert Schatzmann auf dem
Euphonium und das Solo von Marina Breuss auf der Querflöte fand Gefallen. Die entsprechenden
Titel waren Perhaps Love und das
3-sätzige Concerto Classico. Aber auch alle anderen Stücke kamen
sehr gut an und keines war zu laut (Kpm. Kuhn hatte da im Vorfeld so seine Bedenken). Bemängelt wurde hinterher eigentlich nur, dass das
Konzert zu kurz war. Trotz des tollen Vorkonzerts der Jungmusikanten
unter Jugendkapellmeister Mario Wiedemann! So etwas hören die Musikanten
natürlich gerne. Genau so wie länger anhaltenden Applaus.
Sehr gefreut hatte uns natürlich auch, dass zum Beispiel Bgm. Wilfried
Berchtold, unserer früherer Kapellmeister Franz Ladner sowie einige
Musikkollegen aus der Partnergemeinde Ingerkingen unter den
Konzertgästen waren. Und dass ein schönes Sümmchen an freiwilligen
Spenden zusammen gebracht wurde. Auch wenn sich die Aufforderung "Zeig,
dass du uns magst!" eigentlich auf die
Jahressammlung (die Zahlscheine) bezogen hatte - So geht's natürlich
auch! :-D
Euer Interesse an unserem Tun, Euer Vertrauen, Euer so zahlreiches
Erscheinen, Eure finanzielle
Unterstützung, Eure Wertschätzung - Einfach schön!
Auf's Bild klicken für eine kleine
Bilderserie.
Bilder
von Ch. Lins auf picasaweb
Waltraud W. postete auf facebook: Einfach schön..... so war es, ein wunderbares gehörfälliges Konzert, die
Solisten absolute Spitze! Macht weiter so!!!
Christof Summer
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November 2012
Zeig,
dass Du uns magst !
Anfang November findet man in Nofels neben einem
Konzert-Programm-Flyer (siehe oben) auch noch einen schönen Zahlschein im
Briefkasten. Verbunden mit der großen Bitte, den Musikverein auch in
diesem Jahr wieder großzügig finanziell zu unterstützen. Denn um das
musikalische Niveau stetig steigern sowie weiter einheitlich und
gepflegt in unserer Tracht auftreten zu können sind nach längerer
Zurückhaltung nun wieder dringend Investitionen notwendig. Die meist
auch in direktem Zusammenhang mit Neuaufnahmen junger Nachwuchsbläser
stehen.
Als Verwendungszweck bitte "Jahressammlung 2012" angegeben.
Spenden können aber auch ohne den Zahlschein erfolgen! Unsere
Bankverbindungen findest Du auf der Seite Kontakt
.
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November 2012
113. Jahreshauptversammlung
Am 10.11.12 wurde abends im Gasthaus Auf der Egg die 113. Jahreshauptversammlung
* des Musikverein Feldkirch-Nofels abgehalten.
Wo nicht nur auf das abgelaufene Vereinsjahr 2011/2012 sowie die Gründung des Vereins
vor 120
Jahren zurück geblickt wurde, sondern natürlich auch die Zukunft des
Vereins ein Thema war.
(* Dass die Zahl der Jahreshauptversammlungen niedriger ist als die
Anzahl der Bestandsjahre hat übrigens mit den Kriegsjahren zu tun).
Neben den aktiven Mitgliedern waren die passiven
Ehrenmitglieder Alfred Breuss, Ehrenobmann Helmut Malin und
Ehrenkapellmeister Leo Summer erschienen. Und neben unserer
Ortsvorsteherin Doris Wolf durfte Noch-Obmann Helmut Wehinger die
Feldkircher Stadträtin Dr. Barbara Schöbi-Fink sowie Förderer Günter
Lampert begrüßen.
Das Wichtigste vorweg: Wir haben einen neuen Obmann.
Vor 120 Jahren
Statt des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung, welches
ordnungsgemäß mehrere Wochen zuvor an die Mitglieder verteilt worden war
und zur Einsicht aufgelegen hatte, wurde diesmal im Jahr des
120-jährigen Bestehens das blumig geschriebene
Gründungsprotokoll aus dem
Jahr 1892 vorgelesen. Das auf dieser Website auch via den Geschichte
-Seiten zu finden ist und zeigt, dass schon vor 120 Jahren das liebe
Geld eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Weil Musikinstrumente
nun mal etwas kosten mussten damals schon Gemeindevertreter um
finanzielle Unterstützung angeschrieben und Klinken geputzt werden.
Schwarze Zahlen
Es folgte sehr passend der Bericht des Kassiers. Rudolf Mähr konnte zwar
schwarze Zahlen präsentieren, es sind jedoch, nachdem in den letzten
Jahren teilweise schon hör- und sichtbar gespart wurde, nun dringend
wieder einige größere Investitionen fällig (siehe auch Beiträge zur
Jahressammlung unten und in der Nofler Vereinszeitschrift ov-aktiv
05-2012). An den Zahlen konnte man auch wieder gut sehen, dass es für so
einen Musikverein absolut unmöglich ist, vom Musik-Machen alleine zu
leben. Die Einnahmen aus musikalischen Auftritten sind nämlich minimal.
Meistens wird für Wurst und Brot oder Gotteslohn gespielt. Klingt
vielleicht komisch, ist aber so. Klar haben die über 50 Musikanten bei
fast allen Auftritten ihren Spaß. Besonders wenn es auch noch Applaus
dazu gibt. Aber damit kann man leider keine Musikinstrumente,
Leihgebühren, Noten, Trachten, Ausbilder, Saal-Mieten,
Veranstaltungshinweise in Medien, Arbeitsmittel, Kopiergeräte, etc.
bezahlen. Und deshalb sind die Mitglieder des Musikverein Nofels genau
wie die der anderen Musikkapellen des Landes gezwungen, sich durch
komplett andere Tätigkeiten - fern ab der Kernkompetenz Musig-Macha
- Einnahmen zu verschaffen sowie auf Subventionen der Stadt und des
Landes und Spenden aus der Bevölkerung zu hoffen. Das nur mal so am
Rande erwähnt.
Multimedia-Jahresrückblick
Der nächste Punkt der Tagesordnung war der wohl unterhaltsamste. Wie
schon in den vergangen Sitzungen wurden auf einer Leinwand wieder die
besten und lustigsten Bilder des zu Ende gehenden Vereinsjahres gezeigt.
Die Zusammenstellung von Bild- und Tontechniker Michael Summer war
dieses Mal besonders gelungen, erntete viele Lacher und bekam im
Anschluss viel Applaus!
Aber da man nicht immer PC, Beamer, Leinwand und Lautsprecher parat hat,
wurden von Martina Walser auch heuer wieder während des Jahres
entstandene Bilder und Texte in einer "Hardcopy"-Version sprich in einem
Fotobuch zusammen gefasst. Das während der ganzen Sitzung seine Runde
machte.
Des
weiteren gab es noch schöne Rückblicke auf die zahlreichen Tätigkeiten
der JUMU (Jugendmusik), präsentiert von Jugendreferentin Julia
Schatzmann. Die dann noch vorschlug, Gabriel Schatzmann
(Schlagwerker) zum offiziellen "Entertainer" der Jungmusikanten zu
machen. Weil mit ihm Spaß garantiert und Langeweile unmöglich ist. Und
hob noch die Bemühungen des 6-köpfigen JUMU-Teams hervor und sprach dem
Jugendkapellmeister Mario Wiedemann ein großes Dankeschön für
seine tolle Arbeit aus.
Mitgliederbewegungen und Statistik
Dann wurde über Mitgliederbewegungen informiert. 4 Austritten stehen 4
Neu- bzw. Wiederaufnahmen im 'großen" Verein gegenüber. Wodurch die Zahl
der aktiven Vereinsmitglieder (inkl. Dirigent und Fähnrich) unverändert
bei 57 bleibt. Ältestes Mitglied ist Max Lins mit 80 Jahren, die jüngste
heißt Leonie Summer und ist 11 Jahre alt. Letztere hat schon einige
Auszeichnungen und 1. Preise vorzuweisen!
Obwohl wieder einige Musikanten mit hervorragendem, vorbildlichem
Probenbesuch namentlich genannt wurden - Die 52 festgelegten Musikproben
wurden im Mittel leider nur zu etwas bedenklich stimmenden 72% besucht.
Ein kleiner Exkurs: Vor 100 Jahren wäre das nicht möglich gewesen, weil
ein öfteres Fehlen zum Ausschluss geführt hätte. Doch es gibt, nicht in
allen aber doch in vielen Fällen, nachvollziehbare Gründe für
Abwesenheit. Heuer waren vielleicht Festvorbereitungen ein zusätzlicher
Faktor. Aber hauptsächlich, so wir vermutet, hängt es mit dem niedrigen Altersdurchschnitt
von 35 Jahren zusammen. Zur Gründungszeit bzw. zu Beginn des 20.
Jahrhunderts hatte die damalige Jugend wohl kaum die Möglichkeiten die
Jugendliche von heute haben. Beispielsweise in Innsbruck oder Wien
studieren zu können oder im Zuge der Ausbildung für Wochen ins Ausland
gehen zu dürfen. Eine zu akzeptierende Entschuldigung ist auch der
Grundwehrdienst, im Besonderen, wenn unsere jungen Musikanten bei der
Militärmusik mitspielen. Oder vorgeschriebene Nacht-Fahrstunden und
Führerscheinprüfungen.
Wie auch immer, Ziel für jeden einzelnen
Musikanten, ob jung oder schön etwas älter, muss es weiterhin sein, alle Proben zu besuchen. Nur so sind
gemeinsame musikalische Erfolge möglich.
25 Jahre Musikantin
Eine Ehrung gab es an diesem Abend auch. Angelika Koch geb. Breuss
(Klarinette, Bassklarinette) wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft und
statistische Aufzeichnungen gedankt.
Und Ihrem Gatten Stefan, der bei der HM Tisis-Tosters mitspielt, bei
dieser Gelegenheit auch geraten, bezüglich des Nachwuchses nur ja keinen
Fehler zu machen. Sprich die Kinder nicht nach Tosters zu verziehen,
sondern exklusiv beim Musikverein Nofels anzumelden :-)

Wir
haben neue Obmänner!
Und
dann folgte die von den Betroffenen schriftlich gewünschte Wahl einer
neuen Vereinsleitung sprich neuer Obleute. Nach (seit 2002) 11 Jahren
außerordentlich erfolgreicher Tätigkeit als Vereinsobmann blieb Helmut
Wehinger (rechts im Bild) trotz aller Versuche nun fest entschlossen, das Amt an ein
jüngeres Mitglied ab zu treten. Die Suche nach einem geeigneten
Nachfolger gestaltete sich im mittlerweile stark verjüngten Verein etwas
schwierig. Schließlich erklärte sich deshalb Günter Walch, bisher 1.
Obmann-Stellvertreter und 3 Monate jünger als Helmut, bereit die Aufgabe
unter gewissen Rahmenbedingungen zu übernehmen. Dazu gehörte der Wunsch,
einen versierten Sprecher an seine Seite zu bekommen. Dem konnte
entsprochen werden. Elmar Rederer, vorgängig Präsident des
Österreichischen Blasmusikverbandes, immer noch
Landes-Obmann-Stellvertreter beim Vorarlberger Blasmusikverband sowie
Flötist beim Musikverein Nofels und hier auch früher schon erfolgreicher
Vorstand, erklärte sich dazu bereit, das Amt des 1.
Obmann-Stellvertreters beim Musikverein Feldkirch-Nofels zu übernehmen
und bei Bedarf auch die Rolle eines Sprechers zu übernehmen. Im Verein
ist man überzeugt, dass das gut funktionieren wird. Beide genannten
wurden bei der schriftlichen Wahl entsprechend zu 100%, also ohne
Gegenstimmen, bestätigt. Neuer Obmann des Musikverein
Feldkirch-Nofels ist also ab sofort Günter Walch (Bild Mitte),
1. Obmann-Stellvertreter ist neu Elmar Rederer (ganz links im Bild). Zudem wird Özlem Cakir
von Nora Kathan als Schriftführerin abgelöst. Ansonsten gibt es derzeit
keine Änderungen in der Vereinsleitung. Die anderen Funktionäre
erklärten sich dankenswerterweise bereit ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten mal weiter aus zu
führen. Einige davon aber sicherlich - wie die Obmänner - mit der
Hoffnung, dass sich bald geeignete Nachfolger aus dem Kreis der Jüngeren
heraus kristallisieren!
Musikalische Vorschau
Kapellmeister Peter Kuhn freut sich auf das neue Vereinsjahr
2012/2013, in dem das Musikalische wieder uneingeschränkt im Vordergrund
stehen kann. Wobei er eigentlich (so sieht es der Schreiber dieser
Zeilen) nicht wirklich klagen kann. Konnte er doch bei "Rock Klassik -
Klassik rockt", beim ebenso rockigen Frühjahrskonzert, beim Abendkonzert
beim Feldkircher Weinfest und bei noch einigen anderen Auftritten mit
seiner tollen Programmauswahl und unserem Spiel die Zuhörer begeistern.
Wegen dem Jubiläumsfest Anfang Juni bzw. den notwendigen Vorbereitungen
dazu war heuer eigentlich nur keine Teilnahme bei einem Wertungsspiel
möglich. (Und der Bangser Frühschoppen fiel aus, aber da haben wir
normalerweise eh eine Gastkapelle). Aber eben so eine Teilnahme an
Wertungsspielen, die eine tolle Herausforderung für jeden einzelnen
Musiker ist und das musikalische Niveau hebt, täte uns wieder ganz gut.
Meint nicht nur Kapellmeister Peter Kuhn, sondern auch die
Vereinsleitung und die Mehrheit der Musikanten ist davon überzeugt. Das
kam bei einer internen Abstimmung klar raus. Darum ist das eben auch
neben bester Unterhaltung bei diversen Konzerten eines der gemeinsamen
Ziele für das kommende Vereinsjahr. Sich wieder einmal anstrengen und
mit anderen messen. Und vielleicht sogar eine tolle Punktezahl zu
erreichen.
Kuhn bedankte sich dann auch noch für die wirklich sehr gute
Zusammenarbeit und Unterstützung seitens der Vereinsleitung mit dem
scheidenden Obmann Helmut Wehinger an der Spitze.
Lob, Dank, Küsschen und Zusagen
... wegen Zeitmangel
nicht mehr wie geplant fort gesetzt und mit einzelnen Bilder
garniert.
Aber die Funktionärsliste wurde aktualisiert. Siehe unter
Akt. Stand - Organisation
!
Christof Summer
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November 2012
Gedenkmesse
Am Seelensonntag, 4.11., haben Nofler Vereine wieder den
Gottesdienst mit gestaltet und ihrer verstorbenen Vereinsmitglieder
gedacht.
Christof Summer
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Oktober 2012
d' Buramusig bei der Kilbi Rüthi
(CH)
Obwohl
es im beheizten Zelt eigentlich schon kuschelig warm war, heizte die
Buramusig des Musikvereins am Abend des 20.10.12 bei den links-rheinischen Nachbarn
(als Vorgruppe des Salzburg Quintetts) mit Polkas und Märschen nocheinmal kräftig ein. Die Stimmung war toll. Die mit angereiste,
in bunte Trachten gekleidete Fan-Gemeinde und die anderen Gäste waren begeistert.
Wir danken der Musikgesellschaft Rüthi für die Einladung. Und hoffen auf
einen baldigen Gegenbesuch auf der anderen Seite der Rheinbrücke.
Leider hatten wir keine Wärmebild-Kamera dabei. Aber mit einer normalen
Digicam gelangen auch ein paar tolle
Fotos .
Christof Summer
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September 2012
Blasmusikwallfahrt
in Mariazell
Bei der 2. Mitteleuropäischen Blasmusikwallfahrt am 29. +
30.09.2012 durfte als Vertreter des
Ländles der Musikverein Feldkirch-Nofels mit dabei sein. Die langen
Busfahrten von jeweils 9 1/2 Stunden für An- und Rückreise (ein paar
Pausen mit eingerechnet) haben sich aber allemal gelohnt. Die
Musikantinnen und Musikanten hatten im Wallfahrtsort und in dessen
näheren Umgebung neben Andacht auch ziemlich viel Spaß.
Mit dem versprochenen Kurzbericht hat es leider nicht geklappt.
Stattdessen wurde es ein
ziemlich
Laanger Bericht
Weiter Infos und Bilder z. B. unter www.mariazell.at
oder
www.mariazellerland-blog.at
.
Schönes Video auf YouTube
Aber auch jede Menge sehenswerte Fotos in unserer eigenen
Bildergalerie:
Bilder 1
Bilder 2

Christof Summer
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August 2012
Spezial-Probe
Am 17.08.12 - mitten in den Betriebsferien - war wieder eine Spezial-Probe
angesagt. Ohne Musikinstrumente. Und nicht im Probelokal, sondern gleich
im gemütlichen Gastgarten des Löwen. Eine kleine gesellige Runde mit
Ehrenkapellmeister und Vertretern aller Altersklassen war an diesem
schönen Sommerabend dort zum Small-Talk zusammen gekommen. Wie üblich
gab es die eine oder andere höchst interessante Geschichte darüber zu
hören, wie es früher mal war. Da die
druckfrischen
AB UFS FESCHT !
Hochglanz-Erinnerungs-Fotobücher gerade
eingetroffen und käuflich erwerbbar waren, wurde noch einmal an das zweieinhalb Monate
zurückliegende Fescht gedacht. Man schwelgte aber nicht nur in
Erinnerungen. Die Zukunft des Vereins war natürlich ebenfalls ein Thema. Ein möglicher Nachfolger oder eine potentielle Nachfolgerin
für Obmann Helmut Wehinger, der sein Amt nach sehr erfolgreichen zehn Jahren
Dienstzeit gerne abgeben würde, konnte aber trotz des kurzen Brainstormings auch an diesem Abend nicht gefunden werden.
Christof Summer
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August 2012
I bin dr Bescht !
Dieser Ausspruch von Tenorhornist Norbert Schatzmann zeugt für
eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Ob das tatsächlich so ist? Wir
haben bis dato noch nichts Gegenteiliges gehört. Und bei einem Punkt
sind wir uns auch ziemlich sicher, dass es zutrifft. Norbert ist der
Beste, wenn es um Festzelte, die dazugehörige Infrastruktur und die
benötigten Gerätschaften geht. Was dem Verein natürlich schon oft von
großem Nutzen war. Veranstalten die Nofler doch allpot amol ein
kleineres oder größeres Musikfest oder benötigen eine Konzertbühne.
Besagter Norbert - übrigens auch 2. Obmann-Stellvertreter - ist nun
50 geworden, hat - wie könnte es anders sein - bei seinem
Holzlagerplatz in der Rheinstraße ein großes Flugdach aufgespannt und
uns und andere Gäste am 10. August zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.
Was wir uns natürlich nicht entgehen lassen haben.
Nebst dem obligatorischen Ständchen mit Marschmusik und
Geburtstagsgeschenken (Gutschein, T-Shirt, etc.) gab's zu
fortgeschrittener Stunde auch noch ein kleines Geburtstagskonzert von
der "Nores Geburtstags Brass Band" (oder so ähnlich). Mit eigens
für diesen besonderen Anlass arrangierten und perfekt dargebotenen
Musikstücken. Norbert und die anwesenden Gäste waren von der Virtuosität
und Musikalität der kleinen Gruppe von Nofler Musikanten begeistert.
Nach dem Konzertchen wurde das Geburtstagskind wieder weiter gefeiert. Zuerst ganz
normal, später dann, nach dem Besuch von Ordnungshütern, vielleicht
etwas verhaltener. Da musste wohl jemand aus der Nachbarschaft am
nächsten Tag ganz früh raus.

Handy-Video
(.wmv, 13MB)
Christof Summer
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Juli 2012
Mit Pauken und Trompeten
Am
21. Juli 2012 trafen sich die Nofler Musikantinnen und Musikanten beim
Pfarrhof und pilgerten - ausnahmsweise mal ohne Tracht und ohne
Gleichschritt - zum Haus von Max Lins, wo sie ihm anlässlich
seines 80. Geburtstages ein kleines Ständchen brachten.
Max, der vor 65 Jahren als junger Bub dem Musikverein Nofels beitrat,
zuerst Trompete (Es-Trompete) spielte und später dann zum Schlagwerk
wechselte, ist das älteste Mitglied des Vereins. Mit seinen 80 Lenzen
zählt er auch zu den betagtesten aktiven Musikanten des Landes. Das
Alter sieht man ihm aber nicht an. Max erscheint top-fit, ist nach wie
vor einer der fleißigsten Probenbesucher, kennt alle Namen der auf den
alten Schwarzweiss-Fotografien abgebildeten Personen und hat auch sonst
immer wieder interessante Geschichten von früher zu erzählen.
Und mit seinem Rhythmusgefühl wäre er, zumindest bei traditionellen
Stücken, heute immer noch ein Ass. Wäre. Weil Max gerne den Jungen den
Vortritt lässt. Auch wenn diese trotz ihrer musikalischen Ausbildung
nicht in allen Fällen die Fähigkeit bzw. das Talent mitbringen, auf dem
Schlagzeug ein einmal angefangenes Tempo exakt zu halten oder so schön
einen Walzer-Takt zu schlagen, wie es Max jahrzehntelang beim
Musikverein und bei der Buramusig getan hat. Zudem
hat er aber auch
noch an den mit Handkurbel, Fußpedal und einem guten Gehör zu
bedienenden Konzertpauken für gute Stimmung gesorgt. Max scheint für die
Musik geboren worden zu sein. Mit allem, was einen guten Musiker
ausmacht.
Heute bedient er vorwiegend mit viel Gefühl die Cinellen. Und das
häufige und oft laute "Tschimmm!" des zuletzt genannten
Instruments ist vielleicht auch der Grund dafür, dass Max's Hörvermögen
heute leider nicht mehr das Beste ist. Er weiß es selbst. Hat sich aber
noch nie beklagt. Und die anderen Musikanten haben auch kein Problem
damit, sondern zeigen natürlich Verständnis. Die Ansagen z. B. das nächste Stück
betreffend werden ganz einfach ein bisschen lauter gemacht oder weiter
gesagt. Nur noch selten kommt, wenn der Kapellmeister gerade den Einsatz
geben möchte, aus den hinteren Reihen ein "Was kunnt?".
Max, wir wünschen Dir zu Deinem Geburtstag von Herzen Gesundheit und noch viele
Jahre Freude am Musig macha mit uns, den Musikantinnen und
Musikanten vom Musikverein Nofels. Und wir
bedanken uns bei Dir, Deiner Gattin Elisabeth und bei der ganzen Familie
für die Bewirtung nach dem Ständle!


Christof Summer
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Juli 2012
Gedichte zu AB UFS FESCHT !
Kürzlich sind noch zwei tolle
AB UFS FESCHT !
Nachberichte für die Vereinschronik bei uns eingetroffen. Die wir
Euch nicht vorenthalten möchten.
(Für ungetrübtes Lesevergnügen haben wir uns erlaubt eine Abschrift der
handschriftlichen Originale zum Herunterladen zu machen).
AB
UFS FESCHT ! Gedichte des Sunnahof Hofdichters
Alternativ online lesen auf
yumpu.com
Nebst Dank an den reimenden Fescht-Reporter Wolfi Lang aus
Nofels hier nachträglich auch nochmals ein großes DANKESCHÖN an alle
fleißigen Fescht-Helfer vom
Sunnahof Tufers!
Ihr wart super und habt uns echt geholfen!
Christof Summer
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Juli 2012
Tolle Auftritte zum Saison-Ende
Das Feldkircher Weinfest bietet immer wieder die Möglichkeit, an
einem schönen Ort für ein größeres Publikum zu spielen. Wie schon in den
Vorjahren unterhielt am 7. Juli 2012 am Mittag die
Buramusig, am Abend konzertierte dann der
ganze Verein mehr als zwei Stunden lang auf der Bühne beim Gasthaus
Lingg in der Markgasse. Sowohl die Buramusig als auch der große Verein
hatten neue Stücke im Programm, die genau wie die bekannten Hits sehr
gut bei den Gästen ankamen. Unter anderem fand an diesem Sommerabend
auch unsere Uraufführung der tollen Polka "Gruß an Nofels" statt.
Die Noten aus der Feder von Michael Nover waren uns bei
AB UFS FESCHT ! als
ein Geburtstagsgeschenk vom Musikverein aus der Partnergemeinde
Ingerkingen (D) überreicht worden. Nochmals recht herzlichen Dank dafür!
Nach dem Weinfest beginnt für die Nofler Musikanten in der Regel eine
mehrwöchige Sommerpause. Ausnahmen bestätigen diese aber auch
heuer wieder. So fährt zum Beispiel die
Buramusig am 22.7.12 nach St. Jakob am Arlberg, wo sie anlässlich
des dortigen Kirchtags aufspielen wird. Und obwohl die neue Saison
offiziell erst mit einer Musikprobe am 4.9. beginnt, wird am 2.9.
sicherlich auch wieder eine kleine Besetzung bei der Schihütte des
Wintersportvereins am Niggenkopf in Brand zu hören sein.
Christof Summer
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Juli 2012
Dämmerschoppen
- abgesagt
Obwohl die Musikanten des Musikverein Nofels mit
AB UFS FESCHT !
kürzlich bewiesen haben, dass sie auch sehr gut feschten können,
sind sie nun doch wieder zur Kernkompetenz - dem Musig macha -
zurück gekehrt.
Am 6. Juli wollte der Musikverein Nofels auf dem
600 m hoch gelegenen Weiler Auf der Egg beim beliebten Dämmerschoppen
wieder mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm unterhalten. Mit
tollen neuen Stücken in der Unterhaltungsmappe.
Der geplante Auftritt musste aber - wie schon im Vorjahr - wegen des
unsicheren Wetters leider kurzfristig abgesagt werden.
Stattdessen wurde noch einmal im Probelokal für das Sommerabend-Konzert
beim Feldkircher Weinfest geprobt.
Angeblich waren aus der Partnergemeinde Ingerkingen einzelne
Musikanten extra angereist. Wir bedauern, dass an diesem Abend kein Treffen
stattfinden konnte.
Christof Summer
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Juni 2012
AB UFS FESCHT ! 1. - 3. Juni 2012
Der
Musikverein Feldkirch-Nofels mit Obmann Helmut Wehinger an
der Spitze wird in diesem Jahr 120 Jahre
alt.
Und wer die Musikanten unseres Vereins ein bisschen kennt, der weiß was
das bedeutet: Es wurde gefeiert.
Und zwar nicht irgendwie, sondern ghörig!
Mit anderen Worten, es wurde ein großes Fescht
mit Festzelt und allem möglichen Drumherum
veranstaltet. Und den vielen und ausschließlich positiven Rückmeldungen zufolge war die
Veranstaltung bzw. deren reibungslose Durchführung ein absoluter Erfolg.
Was so alles geboten wurde und Tausende aus nah und fern lockte zeigt
ein
Programm-Flyer.

Auf vol.at findet man einen schönen
Kurzbericht
inkl. einer kleiner Fotoserie.
Eine
Kopie dessen ist hier verfügbar.


Die anderen
Fotos - besonders die vom bunten
Umzug am Sonntag - sind auch wirklich
sehenswert!!!
Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:
- Das Musigbüssle hat die ausgedehnte Warm-Up-Tour und die Propagandafahrten am Festwochenende gut überstanden.
- Bei den zahlreichen Stopps der Warm-Up-Tour wurden ca. 800 Mir sin dabei -Fotos gemacht. Entsprechend bekam
die Lebenshilfe Vorarlberg, Werkstätte Nofels, am Festwochenende einen Scheck über EUR
800,- überreicht.
- Die offizielle
AB UFS FESCHT ! Fescht-Website www.abufsfescht.at bekam 18.000
Online-Besuche, die Seiten auf der Internet-Plattform Facebook
www.facebook.com/abufsfescht sicher mindestens so viele und außerdem
1.250 Gefällt mir -Klicks.
- Der Auf- und Abbau aller 3 Zelte mit einer Gesamtgrundfläche von
1800 m² wurde (ohne Ausmessen und Weinhausbau) von kleinen Teams in
jeweils 1/2 Tag (!) bewältigt. Am Montag Abend um 18 Uhr sah es in
der Oberau aus, als ob nichts gewesen wäre.
- Einige Kilometer Elektrokabel wurden verlegt. Und danach wieder fein
säuberlich aufgerollt.
- Die etwa 60 Musikanten bekamen Unterstützung von 180 externen
Helfern.
- Die Partyabende mit den angesagtesten Bands des Landes wie Wolfgang
Verocai
& Band, Krauthobel, dem holstuonarmusigbigbandclub oder
Alpenstarkstrom waren ausverkauft.
- Die befreundeten Musikkapellen sorgten mit Ihren
Auftritten ebenfalls für ein volles Zelt und beste Unterhaltung
in selbigem.
- Insgesamt folgten etwa 4500 Besucher dem Aufruf Ab ufs Fescht
!
- Es wurden 4000 Liter Bier– sehr häufig als Radler – veräußert.
- Die Fahrt mit dem Mohren-Oldtimer-Bus zu einer Käsknöpfle-Partie
für 20 Personen, gesponsert von der Mohrenbrauerei Dornbirn, gewann
Florian Speckle.
- Bei Sternmarsch am Samstag und Umzug am Sonntag,
vorbei an den mit Fahnen geschmückten Nofler Häusern, wirkten in 26
Musikkapellen und Gruppen 900 Personen mit. Für viele Festgäste war
der zuletzt genannte Fescht-Umzug, bei dem auch zahlreiche
höchst kreative Nofler Ortsvereine mit wirkten, der
Höhepunkt dieses 3-tägigen Jubiläumsfestes!
- 1.900 tolle
Fotos sind
bzw. waren auf der
Fescht-Website
unter www.abufsfescht.at zu finden.

DANK an alle, die mit dabei waren! Sei es
als Festgäste, Sponsoren, Mitwirkende oder Helfer.
Wir
hoffen es hat Euch bei uns gefallen und unser Fescht bleibt noch recht lange in guter Erinnerung!
Und abschließend auch noch Dank und Lob auch in die eigenen Reihen:
Der Erfolg dieser Großveranstaltung – die letzten Feste wurden ja nicht
ganz so groß bei der Nofler Volksschule veranstaltet – ist aber
sicherlich auch das Ergebnis von Monate langen Vorbereitungen in
Teamsitzungen, von Kompetenzen in den eigenen Reihen (Zeltbau, Licht-
und Tontechnik, Holzbau, Elektrik, Dekoration, Lebensmittel-Lieferung
und Verarbeitung, Grafik & DTP, Marketing, Webdesign/Internet, Malen,
Bedienen, Kinderbetreuung, Film & Fotografie, Kuchenbacken, Abwaschen &
Abtrocknen, u. v. m.), von guten, voll im Trend liegenden Ideen, dem Mut
Neues aus zu probieren (z. B. elektronisch unterstütztes Orderman-Bestellsystem,
Trachtenabend, ..) und im Besonderen der wieder hervorragenden
Zusammenarbeit der einzelnen Vereinsmitglieder. Von denen viele zum
ersten Mal bei der Organisation eines so großen Festes dabei waren. Zur
Erinnerung: Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt aktuell
weniger als 34 Jahre. Man kann sich ausrechnen, dass da die
Fest-Erfahrenen schon eine Minderheit darstellen. Ein Problem? Nein,
keinesfalls. Denn die Jugend weiß am besten, wie man ghörig feschtet,
und ist – zumindest in diesem Verein – auch mit größtem Eifer und viel
persönlichem Einsatz dabei.
Auch wenn unsere Kernkompetenz das Musik machen ist: AB UFS FESCHT ! wird vermutlich nicht
das letzte schöne Fest der des Musikverein Nofels gewesen sein.

Christof Summer
Nachtrag
Der Slogan AB UFS FESCHT ! diente ganz
offensichtlich als Basis / Inspiration für Slogans späterer
Veranstaltungen (Beispiele: Kumm mit zum Fäscht! - BMF Rankweil
2014, AUF! - BMF Fraxern 2015). Und Vereinsnamen bzw.
Webseiten (abufdberg.at - entstanden 2012). Ein weiterer Slogan
Mir sind dabei! kam leicht abgewandelt ebenfalls wieder (i bin
dabei gsi! - (Sponsoringpartner) Mohren, Frühjahrsmesse Dornbirn
2013 u. a.). Der Musikverein
Feldkirch-Nofels ist es mittlerweile aber schon gewohnt, dass er
immer wieder von anderen kopiert wird. Und nimmt's als Kompliment :-) *
* Natürlich haben auch andere Vereine gute und neue
Ideen. Aber tatsächlich war und ist der innovative Musikverein Nofels immer wieder gerne Vorreiter und Vorbild
(Kopiervorlage) für andere. Oder zumindest bei den ersten dabei. Wir
stellen mal eine Liste zusammen.
Christof Summer
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Mai
2012
Mairundgang
Trotz oder besonders wegen der laufenden Festvorbereitungen zogen wir
natürlich auch in diesem Jahr mit klingendem Spiel durch das Dorf. Das
Musig-Büssle folgte uns unauffällig.
Dank an die zahlreichen Versorgungsstationen!
Christof Summer
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April 2012
Gute
Partnerwahl
Am 20.4.12 wartete auf die Nofler Musikanten nach der Musikprobe noch
eine schöne Überraschung:
Vertreter von
AB UFS FESCHT ! - Hauptsponsoren
Raiffeisenbank Feldkirch und
Schöch
Ländle Metzg, Nofels - namentlich Prok. Herbert Lins,
Ulrich Knoll, Franz Bertschler und August Schöch - bedankten sich
persönlich für die bisherigen und noch folgenden Partnerschaftsaktionen
und spendierten Leberkäs-Semmel und kühle Getränke. Und
Arbeitshandschuhe. Die wir in einem Monat sicher gut gebrauchen können!
Den
Abgeordneten nebst natürlich Dank für Speis und Trank abschließend auch
noch ein kleines Kompliment:
Die blauen AB UFS FESCHT ! - T-Shirts stehen Euch sehr gut.
Passen wunderbar zu den Spendierhosen.
Dritter Hauptsponsor ist
Mohren - Das
Vorarlberger Bier.
Christof Summer
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 März 2012
Rockiges
Frühjahrskonzert
Nach
einem abendlichen Foto-Shooting im alten Montforthaus und im nahe
gelegenen Rösslepark in Feldkirch sowie dem obligatorischen
Soundcheck auf der Konzertbühne war es um 20 Uhr des 31. März 2012 soweit.
Im bis fast auf den letzten Platz gefüllten Großen Saal starteten die
Musikanten des Musikverein Nofels unter der musikalischen Leitung von
Kapellmeister Peter Kuhn ein rockiges Frühjahrskonzert. Das, so
darf man sicherlich sagen, ein absoluter Erfolg war. Die Gäste jeden
Alters - viele auch aus Deutschland und einige aus der Schweiz - waren
von den Darbietungen begeistert und hatten auch nach zweieinhalb Stunden
offenbar noch nicht genug gehört. Langanhalter Applaus, Bravorufe und
ein tolles Feedback nach dem Event waren ein schöner Lohn für die etwa
mitwirkenden 80 Musiker.
Musikalisch eröffnet wurde der Konzertabend von den Jungmusikanten unter
Jugend-Kapellmeister Mario Wiedemann.
Schon hier wurde kräftig gerockt und mit solistischen Einlagen nicht
gegeizt! Wie die Zuhörer im Konzertsaal waren auch die hinter der Bühne
wartenden Musikanten des "großen" Vereins begeistert von der Musikalität
des Nachwuchses. Welche dann im Laufe des Konzertabends auch noch
schriftlich belegt wurde: Vereinsobmann Helmut Wehinger durfte wieder
einigen jungen Bläsern und Percussionisten Urkunden überreichen und zu
mit Bravour bestandenen Jungmusiker-Leistungsprüfungen (JMLA)
gratulieren.
Nach einleitenden Worten von Sprecher Norbert Malin durften dann "die
Grossen" des Musikverein Nofels mit Kapellmeister Peter Kuhn am
Notenpult loslegen.
Nachdem im ersten Teil des technisch anspruchsvollen Live-Programms vier
vielleicht weniger bekannte, aber tolle "ohrenschmeichelnde" Stücke
präsentiert worden waren, standen im zweiten Teil dann ausschließlich
bekannte Nummer-1-Hits auf der
Playlist. Hits, die bereits Generationen überdauert haben. Weil
diese Titel begnadeter Songschreiber und Interpreten auch die jungen
Leute immer wieder von neuem begeistern.
Zu Queen, Freddie Mercury, Pink Floyd, Umberto Tozzi, W. A. Mozart (!)
und anderen gesellten sich die schwedische Popgruppe ABBA, die Rolling
Stones und weitere Weltstars aus Rock & Pop. Das Publikum zeigte sich,
wie schon eingangs erwähnt, begeistert und spendete zur Freude aller
Akteure viel Applaus. Weshalb dann schließlich auch noch zwei Zugaben
geboten wurden. Ein schöner Marsch? Eine flotte Polka? Nein, sowas war
an diesem Abend nicht zu hören. Auch wenn es das in den vergangenen 120
Jahren des Bestehens des Vereins noch nicht gegeben hat: Wir finden,
dass das zu diesem modernen und vielleicht sogar etwas richtungweisenden
Konzert wohl nicht ganz gepasst hätte. Hat aber auch keine(r) wirklich
vermisst, oder?
Wesentlich für den großen Erfolg dieser Veranstaltung war sicherlich zum
einen die alle Altersstufen ansprechende
Programmzusammenstellung von
Kapellmeister Peter Kuhn. Die auch schon den Musikern selbst - egal, ob
jung oder alt - sehr gefiel.
Andererseits versprach aber auch das angekündigte Zusammenspiel mit
Chor, Rockgitarren und Keyboard ein Klangerlebnis der besonderen Art zu
werden. Und das war es dann auch! Kurzumfragen und Feedbacks zufolge
zählten neben der 4-sätzigen Huckleberry Finn Suite im ersten
Teil und Mozart's Greatest Hits die nachfolgend gemeinsam mit Chor gespielten Titel Les Rois du
Monde und das ABBA-Medley zu den
Publikumslieblingen des Konzertabends. Die gingen offensichtlich echt
unter die Haut. Besonderer Dank an dieser Stelle an alle Sängerinnen und
Sänger, an Chorleiterin Gabi Derflinger und an die
Musterknaben!
Last but not least (um dem Gebrauch von Anglizismen in diesem Artikels
weiter treu zu bleiben) ist der Erfolg aber sicherlich auch einem
gewissen Talent, der intensiven Probentätigkeit - von nichts kommt
nichts - aber auch einfach dem Spaß der Musikanten am gemeinsamen
Musizieren zuzuschreiben. Was dieses Mal besonders gut rüber gekommen zu
sein scheint :-D

Dies war übrigens das letzte Konzert des Musikverein Nofels im alten
Montforthaus. Das ist nämlich schon etwas in die Jahre gekommen und wird
in Kürze abgetragen, um einem Montforthaus NEU Platz zu machen. Bis das
neue Haus bespielbar (und hoffentlich auch bezahlbar) ist, werden wir an
anderen Orten unser traditionelles Frühjahrskonzert veranstalten. Und
hoffen heute schon auf gleich großes Interesse wie dieses Mal.
Bilder von davor
in unserer Bildergalerie
Bilder vom Konzert auf
picasaweb Danke, Christian!
Online-Shop
mit tollen Hörbeispielen

Christof Summer
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Februar 2012
Nofler
Ball - Ball - Ball . . .
Am 17.+ 18.02.12 standen wieder die seit 35 Jahren jährlich
veranstalteten Nofler Dorfbälle auf dem Programm. Musikalisch
umrahmt wurden die zwei unterhaltsamen Abende in der Volksschule Nofels
heuer von der Buramusig des Musikvereins.
Auch wenn die Musikanten manchmal nur noch rot sahen, weil zwischen
ihnen und den Akteuren eine Trennwand in eben der genannten Farbe
aufgestellt worden war, das Programm der Ortsvereine war wieder sehr
unterhaltsam und entsprechend waren auch viele Tusche (oder Tuschs?) zu
spielen.
Andere Mitglieder des Vereins waren zusammen mit weiteren freiwilligen
Helfern für die Bewirtung zuständig. Hier hatten die fleißigen Truppen
des jeweiligen Abends Gelegenheit, ein
elektronisches "Orderman" Bestellsystem auszutesten. Und alles klappte
hervorragend. Weshalb dieses neue System natürlich auch bei
AB UFS FESCHT !
im Juni zum Einsatz kommen wird.
Viele tolle Dorfball-Fotos von Christian Lins findet man
wieder auf
picasaweb:
Bilder Freitag
Bilder Samstag
Christof Summer
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 Hans Christ † beim Musikfest in Tosters 2005
Jänner 2012
Traurige Nachricht
Unser passives Ehrenmitglied Hans
Christ ist am 24. Jänner 2012 im Alter von 94 Jahren verstorben.
Am 01.02.12 nahmen wir abends um
19.30 in der Pfarrkirche Nofels musikalisch Abschied von einem
begnadeten Flügelhornisten und lieben Musikkollegen. Der vor
wenigen Jahren der bisher älteste aktive Musikant des
Landes war.
Mehr über Hans und sein Leben, in dem Blasmusik
eine ganz große Rolle gespielt hat, im
Rückblick - November 2005 sowie in einem separaten
Nachruf
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